Der Nonfood-Discounter Woolworth hat in Essen seine 1.000. Filiale in Europa eröffnet. Dies teilte das Unternehmen mit Hauptsitz in Unna mit. In Deutschland betreibt die Kette rund 850 Geschäfte. Seit 2023 ist Woolworth auch in Polen und Österreich vertreten, seit 2025 zudem in Tschechien und der Slowakei.
Mehr als 200 neue Läden in den kommenden 12 Monaten
„Der 1.000. Store ist für uns ein bedeutender Schritt und bestätigt die Tragfähigkeit unseres Geschäftsmodells“, erklärte Woolworth-Chef Roman Heini. „Wir wachsen konsequent weiter, investieren in neue Standorte und stärken damit unsere Präsenz in den Städten.“ Die neu eröffnete Filiale ist bereits die neunte in Essen. Bundesweit sieht Woolworth nach eigenen Angaben ein Potenzial für mehr als 1.500 Standorte.
In der kommenden Woche will das Unternehmen fünf weitere Filialen eröffnen, allerdings nicht in Deutschland. In den kommenden 12 Monaten plant Woolworth insgesamt mehr als 200 neue Läden, davon rund 100 in Deutschland. Eine Expansion in weitere europäische Länder werde geprüft, sagte ein Sprecher. Auf seiner Homepage nennt das Unternehmen mehr als 5.000 Filialen in ganz Europa als Ziel.
Woolworth setzt vor allem auf Eigenmarken
Woolworth verkauft vor allem preisgünstige Bekleidung. Daneben bietet die Kette Heimtextilien, Schuhe, Partyzubehör, Deko- und Haushaltswaren, Elektro- und Drogerieartikel sowie Geschenkartikel an. Insgesamt seien rund 10.000 Artikel dauerhaft verfügbar, hinzu kämen 8.000 Aktions- und Saisonprodukte, so das Unternehmen. Rund 90 Prozent der Artikel sind den Angaben zufolge Eigenmarken.
Derzeit beschäftigt Woolworth europaweit nach eigenen Angaben mehr als 14.000 Menschen, davon rund 12.000 in Deutschland.