Außenhandel Importpreise für Nahrungsmittel steigen um 2,8 Prozent

Die Preise für importierte Nahrungsmittel sind im November gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent gestiegen. Haselnüsse verteuerten sich um 62,7 Prozent und Kaffee um 36,2 Prozent. Olivenöl wurde hingegen um 22,2 Prozent günstiger.

Dienstag, 23. Dezember 2025, 09:23 Uhr
Theresa Kalmer
Deutlich teurer als vor einem Jahr waren vor allem geschälte Haselnüsse, deren Preis um 62,7 Prozent stieg. Bildquelle: Getty Images

Die Importpreise für Nahrungsmittel in Deutschland sind im November 2025 um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Gegenüber dem Vormonat Oktober sanken die Preise für importierte Nahrungsmittel um 0,5 Prozent. Bei den einzelnen Produkten gab es große Unterschiede.

Auch lebende Schweine deutlich biliger

Deutlich teurer als vor einem Jahr waren vor allem geschälte Haselnüsse, deren Preis um 62,7 Prozent stieg. Kaffee, geröstet oder entkoffeiniert, verteuerte sich um 36,2 Prozent. Rindfleisch kostete 24,8 Prozent mehr als im November 2024, Orangensaft 23,0 Prozent mehr und Geflügelfleisch 17,1 Prozent mehr. Den Angaben zufolge waren auch Geflügel und Eier insgesamt um 15,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat.

Billiger als im November 2024 waren hingegen unter anderem Olivenöl, dessen Preis um 22,2 Prozent sank, Zucker mit einem Rückgang um 16,2 Prozent und Schweinefleisch, das um 12,5 Prozent günstiger wurde. Lebende Schweine waren 22,1 Prozent billiger als im November 2024. Die Getreidepreise sanken um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Energiepreise 15 Prozent unter Vorjahresmonats-Niveau

Importierte landwirtschaftliche Güter waren im November 2025 insgesamt um 3,2 Prozent billiger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte. Die Preise für Rohkakao lagen 28,0 Prozent unter denen von November 2024. Rohkaffee war hingegen deutlich teurer als vor einem Jahr und verteuerte sich um 23,0 Prozent.

Die Importpreise insgesamt sind im November 2025 um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Es war der stärkste Rückgang seit März 2024.

Den größten Einfluss auf den Rückgang hatten die Energiepreise, die um 15,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Die Exportpreise lagen im November 2025 um 0,3 Prozent höher als im November 2024. Bei den exportierten Verbrauchsgütern wurde insbesondere Kaffee zu 32,6 Prozent höheren Preisen exportiert als im November 2024. Butter und andere Fettstoffe aus Milch waren hingegen deutlich billiger als vor einem Jahr und sanken um 35,2 Prozent.

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