Die Deutschen planen für den Black Friday in diesem Jahr weniger Geld ein als im Vorjahr. Das durchschnittliche Budget sinkt um 7 Prozent auf 298 Euro, wie eine Umfrage der Preisvergleichsplattform Idealo ergab. Im Jahr 2024 hatten die Verbraucher noch 317 Euro für ihre Einkäufe vorgesehen.
Trotz des geringeren Budgets wollen 65 Prozent der Befragten am Black Friday einkaufen, teilte Idealo mit. Dies entspricht nahezu dem Vorjahresniveau von 67 Prozent. Von denjenigen, die weniger Geld ausgeben möchten, begründet dies die Mehrheit mit dem Wunsch nach bewussterem Konsum. 37 Prozent nennen finanzielle Einschränkungen als Grund für ihr reduziertes Budget.
Die Umfrage offenbart zudem eine wachsende Skepsis gegenüber dem Verkaufsevent. 45 Prozent der Befragten halten den Black Friday in Krisenzeiten für nicht mehr zeitgemäß – im Vorjahr waren es 38 Prozent. Mehr als zwei Drittel vermuten, dass Händler die Preise vor dem Event erhöhen, um später vermeintlich hohe Rabatte anbieten zu können. 47 Prozent glauben, dass vor allem Ladenhüter angeboten werden.
Idealo-Experte rät zu gründlicher Vorbereitung
Die beliebteste Produktkategorie bleiben Elektronikartikel, die 84 Prozent der Befragten am Black Friday kaufen möchten. Es folgen Bekleidung mit 78 Prozent und Hobby- sowie Freizeitbedarf mit 76 Prozent. „Wir empfehlen, vorbereitet in das Event zu gehen und sich nicht von hohen Streichpreisen blenden zu lassen“, zitierte Idealo seinen Preisexperten Florian Kriegel in der Mitteilung.
Die repräsentative Umfrage führte das Marktforschungsunternehmen Kantar im August und September 2025 unter 2.010 Verbrauchern im Alter zwischen 18 und 64 Jahren durch.


