Ifo-Konjunkturumfrage Nahrungsmittel weiter teuer

Die neuesten Ergebnisse der Ifo-Konjunkturumfrage lassen darauf schließen, dass die Inflation weiter abnimmt. Laut Institut besteht sogar die Möglichkeit, dass sie im Sommer unter 2 Prozent fallen könnte. Nahrungsmittel zeigen aber weiter hohe Steigerungsraten.

Dienstag, 02. April 2024 - Handel
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Getty Images

Das Ifo-Institut prognostiziert eine weitere Abnahme der Inflation. Sie sei „weiter auf dem Rückzug und dürfte im Sommer unter die Zwei-Prozent-Marke sinken“, sagte Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Münchner Instituts. Die jüngsten von den Wirtschaftsforschern erhobenen Daten trugen ebenfalls zu dieser Einschätzung bei, da sie zeigen, dass immer weniger Unternehmen beabsichtigen, die Preise für ihre Produkte zu erhöhen.

Die sogenannte Ifo-Preiserwartung erreichte den niedrigsten Stand seit März 2021, mit einem Wert von 14,3 Punkten im März 2024 gegenüber 15 Punkten im Februar. Besonders deutliche Rückgänge verzeichneten die konsumnahen Branchen, darunter der Einzelhandel, wo der Teilindex um 4,1 auf 24,6 Punkte fiel. Die Preiserwartungen in den Bereichen Nahrungs- und Genussmittel sowie Getränke und Tabakwaren hingegen bleiben weiterhin vergleichsweise hoch. Im März 2023 lag die Preiserwartung in diesen Bereichen sogar noch bei 75,9 Punkten, sank im März 2024 aber immerhin auf 34,4 Punkte.

Der Indikator misst das Verhältnis zwischen Unternehmen, die beabsichtigen, ihre Preise zu erhöhen, und solchen, die beabsichtigen, sie zu senken. Er kann theoretisch Werte zwischen minus und plus 100 annehmen. Dabei wird jedoch nicht erfasst, in welchem Ausmaß die Preise tatsächlich steigen oder fallen sollen.

 

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