Logistik Anschlag legt Edeka teilweise lahm

Nach dem Stromausfall in der Region Grünheide wegen eines Brandanschlags, der vermutlich Tesla gegolten hat, ist auch der Betrieb in einem großen Logistikzentrum der Handelskette Edeka gestört. Supermärkte konnten nur eingeschränkt beliefert werden.

Mittwoch, 06. März 2024, 13:41 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Eine Unternehmenssprecherin sagte am Mittwoch, das Logistikzentrum in Freienbrink sei seit Dienstag vom Stromausfall betroffen. Die Kühlung der Lebensmittel im Lager habe mit Notstromaggregaten weitgehend sichergestellt werden können. „Wir hoffen, dass es uns im Laufe dieses Tages gelingt, mit mehreren zusätzlichen Notstromaggregaten den Betrieb wieder hochzufahren. Wann die reguläre Stromversorgung durch den Dienstleister wieder hergestellt werden kann, ist noch offen.“ Zum Schaden machte das Unternehmen keine Angaben.

Normalerweise werden laut Edeka von Freienbrink aus - der Ort gehört zur Gemeinde Grünheide - rund 500 Märkte in Berlin und Brandenburg mit Obst und Gemüse sowie kühlpflichtigen Lebensmitteln versorgt. Wegen der Störung werde seit Dienstag mit Hochdruck daran gearbeitet, die Lieferströme über andere Logistikzentren abzuwickeln, hieß es. Dennoch werde die Belieferung der Berliner und Brandenburger Märkte mit Frischwaren aktuell deutlich eingeschränkt.

Am Dienstagmorgen wurde auf einem Feld nahe der Tesla-Fabrik in Grünheide ein Strommast in Brand gesteckt. Hinter dem Angriff soll die als linksextremistisch eingestufte „Vulkangruppe“ stecken, die sich in einem Schreiben dazu bekannte.

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