Anzeige girocard-Zahlungen bald auch In-App

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Händler können die girocard künftig als Zahlungsoption in ihren eigenen Apps nutzen – ein neuer, digitaler Kanal für sicheres Bezahlen.

Mittwoch, 08. Juli 2026, 10:49 Uhr
EURO Kartensysteme
Artikelbild girocard-Zahlungen bald auch In-App
Die girocard im digitalen Check-out. Bildquelle: girocard / Studio Voltaire

Kundinnen und Kunden können ihre girocard schon bald direkt in der App des Handels hinterlegen. Damit erschließt sich das girocard-System ein wachsendes Marktsegment: Laut EHI-Studie[1] setzen bereits 36 Prozent der befragten Handelsunternehmen Payment-Funktionen in ihren eigenen Apps ein oder pilotieren diese, weitere 18 Prozent planen deren Einführung. Das kostengünstige, heimische Bezahlverfahren wird damit genau dort verfügbar, wo die Kundschaft zunehmend bezahlt – im digitalen Umfeld. Im Lebensmitteleinzelhandel ist der Einsatz in vielen Bereichen denkbar – von Bezahl-Buttons in der App über Scan- oder Code-basierten Verfahren am POS bis hin zu Click & Collect-Angeboten.

Mehrwert auf der Händler-App: Neuer Kanal, bewährtes System

Händler-Apps haben sich als zentraler Touchpoint für die Kundenbindung und personalisierte Angebote etabliert, etwa in Form von Treuepunkten oder Coupons. Mit der girocard kommt nun ein weiterer Baustein hinzu: die beliebteste bargeldlose Bezahlmöglichkeit hierzulande wandert in den digitalen Check-out. Die Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen wird damit noch vielseitiger. Für den Handel vorteilhaft ist, dass In-App-Zahlungen zu den günstigen Konditionen des girocard-Systems erfolgen – inklusive der bekannten Zahlungsgarantie. Die Nutzung der girocard in den Apps stationärer Akzeptanzpartnerinnen und -partner führt damit nicht zu deutlich höheren E-Commerce-Entgelten, sondern erfolgt im vertrauten Konditionsrahmen der girocard.

Schnelle Bezahlprozesse durch Whitelisting

Für Kundinnen und Kunden ist die Hinterlegung der girocard in der Händler-App einfach und komfortabel: Es genügt ein Online-Banking-Zugang mit Banking-App und das dort gültige TAN-Verfahren des Kartenherausgebers zur starken Kundenauthentifizierung (SKA). Zusätzliche Registrierungen oder aufwendige Dateneingaben entfallen.

Ein besonderes Plus für den Handel ist das sogenannte Whitelisting: Kundinnen und Kunden können ein Handelsunternehmen einmalig als vertrauenswürdig einstufen. Danach entfällt bei weiteren Bezahlvorgängen in der App die erneute Authentifizierung – ideal für zeitkritische Anwendungen wie Scan & Go oder QR-Code-basierte Zahlungen an der Kasse. Selbstverständlich erfüllt jede In-App-Zahlung die gewohnt hohen Sicherheitsstandards und Regulierungsanforderungen der Deutschen Kreditwirtschaft.

Pilotierung jetzt möglich

Die geplante Integration in Händler-Apps ergänzt die bewährten Einsatzbereiche der girocard. Mit der Pilotierungsvereinbarung können Handelsunternehmen die Funktionalität jetzt implementieren und schrittweise in den Pilotbetrieb überführen. Unternehmen, die Interesse an einer solchen Implementierung haben, können sich an die EURO Kartensysteme GmbH wenden. Als Scheme Manager des girocard-Systems unterstützt sie mit ihrem gebündelten Know-How bei der Umsetzung und fungiert als Schnittstelle zu anderen relevanten Akteuren wie dem Netzbetrieb oder Terminalherstellenden.

Weitere Informationen

[1] EHI Retail Institute: „Technologie Trends im Handel 2025“

Bilder zum Artikel

Bild öffnen Die girocard im digitalen Check-out. Bildquelle: girocard / Studio Voltaire
Bild öffnen Bezahlung per girocard mit Whitelisting. Bildquelle: girocard