EHI-Studie Handelsgastronomie weiter in schwierigem Fahrwasser

Die Umsatzzahlen in der Handelsgastronomie zeigen den Dämpfer, den die Corona-Pandemie den Händlern bei ihrem Engagement im gastronomischen Angebot gemacht hat: Wurde im ersten Pandemie-Jahr 2020 noch ein Umsatz von 7,55 Milliarden Euro und damit 2,45 Milliarden Euro weniger als 2019 erzielt, erreichte der Umsatz im Jahr 2021 mit 7,72 Milliarden Euro wieder ein leichtes Plus, aber noch lange nicht das Niveau von 2019.

Mittwoch, 31. August 2022 - Handel
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Handelsgastronomie weiter in schwierigem Fahrwasser
Bildquelle: Peter Eilers

In der Prognose für 2022 sieht das Europäische Handelsinstitut (EHI) einen „Aufschwung“. Olaf Hohmann, der Leiter Forschungsbereich Handelsgastronomie beim EHI erklärt dazu: „Viele Gastronomie-Verantwortliche im Handel haben mit Konzeptanpassungen und neuen Ideen die Pandemie-Situation verhältnis mäßig gut gemeistert. Allerdings kommen mit steigenden Energie- und Rohstoffpreisen sowie dem bestehenden Personalmangel neue Herausforderungen auf die Gastronomie im Handel zu.“

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