Lebensmittelmarkt im Netz Anbieter mit Anlieferung fehlen

Laut einer Studie des IFH Köln bleibt online der stärkste Wachstumsmarkt bei Lebensmitteln. 2020 betrug der Onlineanteil im Lebensmittelmarkt rund zwei Prozent. Wie sich der Onlinelebensmittelmarkt entwickeln wird, hängt aber vor allem vom Angebot ab. 

Mittwoch, 13. Oktober 2021 - Handel
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Getty Images

Bisher haben nach Untersuchung der Marktforscher nur rund 24 Prozent der Menschen in Deutschland online wirklich Auswahl zwischen Anbietern mit Auslieferung.

Ein Blick auf die Liefergebietsabdeckung zeigt: Der Rewe-Lieferdienst erreicht den größten Anteil der Bevölkerung. Besonders dynamisch sind Anbieter Gorillas und Flink unterwegs, die aktuell circa sechs bzw. acht Prozent der Bevölkerung erreichen, und dass, obwohl sie erst seit 2020 am Markt vertreten sind.

Aber nicht nur das Onlinemarktvolumen wächst, auch das Lebensmittelmarktvolumen insgesamt steigt weiter an. Das liegt vor allem daran, dass die Menschen viel Zeit zu Hause verbringen. Auch der Bedarf an frischen Produkten und einem gewachsenen Bewusstsein für höherwertige Lebensmittel spiegelt sich im Marktwachstum wider. Beides wird zukünftig auch zunehmend online bestellt werden, sodass der Onlineanteil bis 2030 auf bis zu acht Prozent des Umsatzes steigen könnte.

Die Studie „Lebensmittel online – Zahlen, Daten, Fakten“ analysiert den Lebensmittelmarkt auf Kunden-, Markt und Wettbewerbsseite. Für einen besonderen Fokus auf den Onlinelebensmittelmarkt wurden im Februar 1.500 Konsumenten online befragt.

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