Penny Will Lebensmittel retten

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) und Penny haben die deutschlandweite Kampagne „Kostbares retten“ gestartet, um die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen. Molkereiprodukte der Eigenmarke werden mit einem deutlichen Hinweis versehen, dass sie womöglich nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch verzehrt werden können.

Freitag, 22. Februar 2019, 12:36 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Penny / Lietzmann

„Zum Auftakt geben wir eine Milch-Sonder-Edition heraus“, sagt Stefan Magel, COO Penny und Bereichsvorstand Handel Deutschland der Rewe Group. Eigenmarken wie Joghurt, Sahne und Butter werden laut Magel mit dem Hinweis „Kostbares retten“ gekennzeichnet, der in direkter Nähe zum Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt ist. Produkte mit kurzer Haltbarkeit erhielten zudem den Rabattsticker „Kostbares retten“. Die Verbraucher erhalten beim Kauf solcher Waren einen Preisnachlass von 30 Prozent. „Wir wollen zeigen, dass ein Lebensmittel mit dem Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht automatisch weggeworfen werden muss“, so Magel. In den Filialen werde mit Deckenhängern, Regalstoppern und auf Plakaten für die Kampagne geworben.

Der Discounter unterstützt damit dauerhaft die Initiative „Zu gut für die Tonne“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. „Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Müll – sechs Prozent davon, weil ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht oder überschritten ist. Allein ein Drittel dieser sechs Prozent entfällt auf Molkereiprodukte“, sagte Julia Klöckner. Die Ministerin will die Lebensmittelverschwendung bis zum Jahr 2030 halbieren. Ihre Strategie dazu hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Vorgesehen ist unter anderem, mit Unternehmen, Verbänden, Ländern und Wissenschaft konkrete Maßnahmen auf freiwilliger Basis zu erarbeiten.

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