Studie Bundesbürger kaufen lieber stationär

Lediglich drei Prozent der Deutschen kaufen ihre Lebensmittel bereits regelmäßig online ein. Zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) ziehen die digitale Alternative zum Supermarkt erst gar nicht in Betracht, so ein Ergebnis einer aktuellen Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK).

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 13:13 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: LP-Archiv

Gründe für die Bevorzugung des stationären Handels: Rund 64 Prozent der Befragten schätzen der in b4p trends veröffentlichten Studie zufolge die Nähe des Ladens direkt um die Ecke, 57 Prozent nehmen Produkte gerne in die Hand, ein Viertel der Verbraucher möchte teure Lieferkosten vermeiden und 20 Prozent der Befragten setzen auf die bessere Qualität und Frische der Produkte. Im Ranking liegen Supermarkt (77 Prozent) und Discounter (73 Prozent) bei den Befragten beinahe gleich auf und werden in der Regel etwa einmal pro Woche besucht. Gut die Hälfte der Befragten (56 Prozent) kauft sogar wöchentlich bei beiden ein.

Fast jeder dritte Deutschen im Alter von 14 bis 29 Jahren kauft mindestens einmal pro Monat in einem Bio-Markt ein. Auch Reformhäuser werden überproportional von der jüngeren Generation (18 Prozent) frequentiert. Zum Vergleich: Mindestens einmal im Monat den Bio-Supermarkt und das Reformhaus zu besuchen, ist nur für rund 22 Prozent bzw. 13 Prozent der Allgemeinheit der Befragten überhaupt eine Option.

Interessant: Kunden von Bio-Supermärkten sind der Studie zufolge dem Online-Handel gegenüber positiver eingestellt. Von ihnen hat bereits mehr als die Hälfte (53 Prozent) schon einmal Lebensmittel über das Internet bestellt.

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