Metro Zieht erste Konsequenz während Ermittlungen

Der Handelskonzern Metro hat im Zuge der Ermittlungen wegen Marktmanipulation und Insiderhandel einen nicht leitenden Mitarbeiter bis zur Aufklärung des Vorwurfs bei voller Bezahlung freigestellt. Ein Unternehmenssprecher bestätigte entsprechende Medienberichte gegenüber der dpa.

Mittwoch, 06. Dezember 2017, 13:11 Uhr
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Bildquelle: Metro

Es gelte jedoch auch in diesem Fall uneingeschränkt die Unschuldsvermutung. Zum Hintergrund: Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen mehrere leitende Mitarbeiter und Verantwortliche der Metro. Zum einen geht es um den Vorwurf, dass die damalige Metro Group im März vergangenen Jahres zu lange gezögert habe, ihre Aufspaltungspläne der Öffentlichkeit bekannt zu geben. Zum anderen gehen die Behörden dem Vorwurf des Insiderhandels nach. So hatten Aufsichtsratschef Jürgen Steinemann und Metro-Vorstand Pieter Boone Ende Februar 2016 Aktien der Metro gekauft. Als der Konzern dann am 30. März 2016 seine Aufspaltungspläne vorstellte, schoss der Kurs der Metro-Aktie in die Höhe. Die Metro bestreitet alle Vorwürfe.

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