Backwarenmarkt Heberer will deutschlandweit andere Bäckereien beliefern

Die Wiener Feinbäckerei Heberer baut ihr Großkundengeschäft aus und bietet künftig bundesweit Backwaren für andere Bäckereien an. Das Familienunternehmen aus Mühlheim am Main setzt dabei auf kleine bis mittlere Chargen, die sich individuell anpassen lassen. Heberer betreibt bislang rund 200 eigene Filialen in mehreren Regionen Deutschlands.

Montag, 18. Mai 2026, 15:04 Uhr
Theresa Kalmer
Neben rund 200 eigenen Filialen setzt Heberer künftig stärker auf die Belieferung anderer Bäckereien mit individuellen Chargen und Tiefkühlprodukten. Bildquelle: Wiener Feinbäckerei Heberer

Die Wiener Feinbäckerei Heberer will ihr Großkundengeschäft ausbauen und künftig deutschlandweit andere Bäckereien beliefern. Das teilten die Geschäftsführer Sandra und Georg P. Heberer mit. Das Unternehmen mit Sitz in Mühlheim am Main setzt dabei nach eigenen Angaben auf eine Kombination aus täglicher Standardbelieferung in den bisherigen Kernregionen und individueller Projektfertigung über diese Gebiete hinaus.

Heberer betreibt den Angaben zufolge rund 200 Filialen in den Regionen Rhein-Main, Berlin und Mitteldeutschland sowie an Standorten wie Bahnhöfen und Flughäfen. Das Geschäftsmodell stützt sich auf mehrere Säulen: eigene Filialen mit Kommissionären, ein Franchise-Geschäft an Verkehrsknotenpunkten, einen Master-Franchise-Vertrag mit SSP Deutschland sowie das Großkundengeschäft mit Gastronomie, Lebensmittelhandel und anderen Bäckereien. Gerade diesen letzten Bereich will das Familienunternehmen nun stärker ausbauen.

Im Mittelpunkt des erweiterten Angebots stehen laut der Mitteilung kleinere bis mittlere Chargengrößen, die sich individuell an die Anforderungen handwerklicher Betriebe anpassen lassen. Auch tiefgekühlte Produkte und exklusive Spezialprodukte nach Kundenwunsch gehören demnach zum Sortiment. Heberer sieht nach eigenen Angaben einen wachsenden Bedarf an flexiblen Produktionspartnern im Bäckerhandwerk – etwa bei saisonalen Spitzen oder personellen Engpässen.

Das Großkundengeschäft habe sich bei Heberer zunehmend zu einem eigenständigen Kompetenzfeld entwickelt, hieß es. Die Geschäftsführer Sandra und Georg Heberer sehen dafür nach eigenen Angaben gute Perspektiven.

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