Grüne Woche Merz rückt Ernährungssicherheit in den Fokus

Die Bundesregierung behandelt Ernährungssicherheit nun im Nationalen Sicherheitsrat. Kanzler Merz verspricht den Landwirten bessere Rahmenbedingungen. Die Agrardieselrückvergütung wurde bereits wieder eingeführt.

Mittwoch, 21. Januar 2026, 12:10 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
Bundeskanzler Friedrich Merz sprach auf der Grünen Woche zur Lage der Landwirtschaft und betonte vor allem die zunehmende Bedeutung der Ernährungssicherheit für die Regierung. Bildquelle: CDU

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht die Ernährungssicherheit in Deutschland wieder stärker im Fokus der Regierung. Geopolitische Krisen hätten dazu geführt, dass nicht mehr alles selbstverständlich sei, sagte der Kanzler bei einem Rundgang auf der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin. Die Bundesregierung berate das Thema mittlerweile auch im Nationalen Sicherheitsrat, teilte Merz mit.

Die Regierung wolle die landwirtschaftlichen Betriebe schützen und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten geben, erklärte der Kanzler. Dies zeige, dass Ernährungssicherheit in einem größeren Kontext stehe.

Merz verwies auf Erleichterungen, die seine Regierung für Landwirte auf den Weg gebracht habe. Er nannte die Agrardieselrückvergütung, die zum 1. Januar wieder eingeführt wurde. Mit dieser Maßnahme sollen Landwirte beim Kraftstoff entlastet werden. Zudem erwähnte er Erleichterungen bei Düngevorgaben.

„Wir wollen diesen Weg weitergehen, konsequent“, sagte der Kanzler. „Wir werden uns um gute Rahmenbedingungen bemühen für die Landwirtschaft, für die Forstwirtschaft und für die Ernährungswirtschaft in unserem Land.“

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