Neuer Präsident Christoph Frauenpreiß führt den Deutschen Fischerei-Verband

Der Deutsche Fischerei-Verband (DFV) hat einen neuen Präsidenten. Die Mitglieder wählten den CDU-Bundestagsabgeordneten Christoph Frauenpreiß (Foto) einstimmig. Der 41-Jährige aus Cuxhaven vertritt mehr als 600.000 Mitglieder aus fünf Sparten.

Freitag, 21. November 2025, 09:52 Uhr
Thomas Klaus
Wichtiges Amt in für die Fischerei turbulenten Zeiten: Christian Frauenpreiß ist neuer Präsident des Deutschen Fischerei-Verbands. Bildquelle: Deutscher Fischereiverband

Der Deutsche Fischerei-Verband hat einen neuen Präsidenten gewählt. Die Mitglieder wählten den Bundestagsabgeordneten Christoph Frauenpreiß von der CDU einstimmig in das Amt. Der 41-Jährige, Jahrgang 1984, stammt aus Cuxhaven und sitzt seit dieser Legislaturperiode im Bundestag.

Fischereipolitischer Sprecher der Unionsfraktion

Frauenpreiß ist Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Dort arbeitet er als fischereipolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Die Vorsitzenden der Hochsee- und Kuttersparte hatten ihn vorgeschlagen, wie der Verband mitteilte. Alle im Deutschen Fischerei-Verband organisierten Sparten stimmten dem Vorschlag zu.

Der bisherige Präsident Dirk Sander hatte das Amt freiwillig zur Verfügung gestellt. „Ich freue mich, mit Christoph Frauenpreiß einen jungen, dynamischen Nachfolger gefunden zu haben“, sagte Sander. Er kündigte an, er wolle Frauenpreiß auch künftig bei Fragen und Problemen unterstützen. 

Frauenpreiß betont Tradition seiner Heimatregion

„Ich freue mich sehr auf dieses besondere Amt und danke den Mitgliedern für ihr Vertrauen“, erklärte Frauenpreiß nach seiner Wahl. Er verwies auf die lange Tradition der Fischerei und des weiterverarbeitenden Gewerbes in der Region Cuxhaven und Bremerhaven. Dort liegen nach Angaben des Verbands die wichtigsten Zentren dieses Wirtschaftszweigs.

Der Deutsche Fischerei-Verband vereinigt rund 600.000 Mitglieder aus den Sparten Hochseefischerei, Kutterfischerei, Binnenfischerei und Aquakultur sowie Angelfischerei. In der fischereilichen Erzeugung arbeiten rund 7.000 Menschen. Mehr als drei Millionen Menschen üben die Angelfischerei zumindest zeitweise aus.

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