Gewürzindustrie Raps baut bis 2027 neuen Hauptsitz in Kulmbach

Der Gewürzhersteller Raps errichtet bis 2027 einen neuen Hauptsitz in Kulmbach in Bayern. In dem mehr als 5.000 Quadratmeter großen Gebäude sollen 200 Mitarbeiter arbeiten. Ein Kundenzentrum zur Produktentwicklung ist ebenfalls geplant.

Mittwoch, 08. Oktober 2025, 09:52 Uhr
Theresa Kalmer
Die geplante Architektur schlägt eine Brücke zwischen Alt und Neu. Bestehende
Gebäudestrukturen werden weitergenutzt und in das moderne
Gesamtkonzept eingebunden.
Bildquelle: RAPS

Der Gewürzhersteller Raps hat den Bau eines neuen Hauptsitzes in Kulmbach begonnen. Das Unternehmen investiert dafür einen zweistelligen Millionenbetrag, wie es mitteilte. Der Neubau soll bis 2027 fertiggestellt sein und eine Fläche von mehr als 5.000 Quadratmetern umfassen.

Produktentwicklung zusammen mit Kunden

In dem neuen Hauptsitz werden nach Angaben von Raps künftig rund 200 Mitarbeiter tätig sein. Das Gebäude soll unter anderem ein Kundenzentrum beherbergen, in dem das Unternehmen mit Kunden neue Produkte entwickeln will. Dafür entstehen Entwicklungsbereiche für verschiedene Anwendungsfelder wie Fleischwaren, Backwaren, Molkereiprodukte sowie Süßwaren und Snacks.

„Mit dem Neubau unseres Headquarters schaffen wir die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum, internationale Zusammenarbeit und einen noch stärkeren Kundenfokus“, so Vorstandschef Oliver Ebneth. Frank Kühne, Hauptgesellschafter der Raps-Gruppe, bezeichnete den Neubau als „klares Signal für langfristige Partnerschaften und Qualität made in Kulmbach“.

Raps plant nachhaltiges Gebäudekonzept

Das neue Gebäude soll nach Unternehmensangaben über begrünte Dächer und Fassaden verfügen. Bestehende Gebäudestrukturen will Raps in den Neubau integrieren. Im vierten Obergeschoss plant das Unternehmen ein Auditorium für Veranstaltungen.

Die Raps-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 900 Mitarbeiter an sieben Produktionsstandorten in Europa. Das Unternehmen verarbeitet mehr als 1.700 Rohstoffe und produziert jährlich rund 40.000 Tonnen Lebensmittelinhaltsstoffe und -zusätze.

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