Im Jahr 2024 hat der Gewürzhersteller Fuchs seinen Umsatz um 4,8 Prozent auf 660,9 Millionen Euro erhöht. Das Wachstum fiel damit etwas stärker aus als im Vorjahr, als der Umsatz um 4,4 Prozent zugelegt hatte. Das teilte das Unternehmen mit.
Meyer-Pries: Stabilität bewahren und Wachstumschancen nutzen
Das Retailgeschäft in Europa entwickelte sich mit einem Plus von 10,1 Prozent besonders dynamisch. In Deutschland wuchs dieser Bereich nach Angaben von Fuchs um 11,6 Prozent. Die Marke Ostmann legte den Angaben zufolge das zweite Jahr in Folge stärker zu als der Gesamtmarkt. Fuchs führt dies unter anderem auf neue Produktkonzepte und eine Kooperation mit Borussia Dortmund zurück. Der Anteil des europäischen Retailgeschäfts am Gesamtumsatz stieg auf 54,7 Prozent, nach 52,1 Prozent im Vorjahr.
„Wir haben im Jahr 2024 erneut gezeigt, dass wir in einem dynamischen Marktumfeld Stabilität bewahren und Wachstumschancen gezielt nutzen können“, erklärte Fuchs-Chef Nils Meyer-Pries. Das internationale Geschäft trug mit einem Anteil von 51,3 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Besonders stark entwickelten sich nach Unternehmensangaben die Standorte in Brasilien und in den USA.
Fuchs investiert in internationale Expansion
Das Industriegeschäft steuerte 45,3 Prozent zum Gesamtumsatz bei. In diesem Bereich bietet Fuchs nach eigenen Angaben veredelte Gewürze und Kräuter sowie Geschmackskonzepte für die Lebensmittelindustrie an. Das Unternehmen investierte im vergangenen Jahr 22,4 Millionen Euro – mehr als in den Vorjahren. Ein Teil des Geldes floss in den Ausbau der Produktion in Rumänien. Zudem gründete Fuchs eine Tochtergesellschaft in Malaysia.
Für das laufende Jahr plant der Gewürzhersteller weitere Investitionen. So soll am Hauptsitz in Dissen eine neue Pfeffermühle in Betrieb gehen. Fuchs hat nach eigenen Angaben 2024 erstmals eine internationale Klimabilanz erstellt. Daraus will das Unternehmen in diesem Jahr Ziele ableiten.
