Landwirtschaft Obstbauern melden weniger Frostschäden als 2024

Die Frostschäden in deutschen Obstplantagen bleiben in diesem Jahr überschaubar. Die Knospen sind noch in einem widerstandsfähigeren Stadium als im Vorjahr. Pfirsiche und Aprikosen haben zwar gelitten, bei wichtigeren Obstsorten wie Äpfeln ist das Ausmaß aber noch unklar.

Montag, 07. April 2025, 14:01 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
Im April 2024 richtete Frost große Schäden auf den Obstplantagen in Deutschland an. Der erste Aprilfrost verlief vergleichsweise glimpflich – auch weil er früher kam als im vergangenen Jahr. Bildquelle: Getty Images, LZH, Obst vom Bodensee, Pfalzmarkt eG, Bundesfachgruppe Obstbau

Die Frostschäden in deutschen Obstplantagen fallen in diesem Jahr geringer aus als 2024. Die Knospen befinden sich derzeit noch in einem Stadium, in dem sie Kälte besser vertragen, teilte die Fachgruppe Obstbau mit.

„Die Situation ist mit der 2024 nicht vergleichbar“, sagte der Geschäftsführer der Fachgruppe Obstbau, Joerg Hilbers. Im vergangenen Jahr hatten späte Fröste Ende April teilweise komplette Ernten vernichtet.

Zwar verzeichneten die Obstbauern landesweit Minustemperaturen, sodass Pfirsiche und Aprikosen nach Angaben der Fachgruppe sicherlich geschädigt wurden. Bei diesen Obstsorten handele es sich aber um Randkulturen. Wie stark Äpfel, Kirschen und Zwetschgen betroffen sind, könne noch nicht abgeschätzt werden.

Die Obstbauern schützten ihre Plantagen mit Beregnungsanlagen und Warmluftgebläsen. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für die Nacht zu Dienstag regional leichten Frost mit Temperaturen zwischen 0 und minus 4 Grad. In Küstenregionen, im Nordosten sowie in west- und südwestdeutschen Ballungszentren und Flussniederungen soll es frostfrei bleiben.

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