Die Müller Gruppe hat eine neue Führungsstruktur eingeführt. Die Neuausrichtung betrifft seit dem 1. April alle Standorte und Unternehmen der Gruppe, wie das Unternehmen mitteilte. Die Müller Gruppe will damit nach eigenen Angaben Synergien innerhalb der Gruppe stärken und Rationalisierungspotenziale heben.
Acht Manager übernehmen Verantwortung
Jörg Geiger verantwortet künftig den nationalen und internationalen Vertrieb der gesamten Unternehmensgruppe. Stephan Lange leitet die Bereiche Produktion, Qualitätssicherung und Technik in allen Betrieben. Dr. Johannes Frey übernimmt die Verantwortung für Supply Chain Management, Personal und IT. Frederik Görtz führt den Bereich Finanzen, unterstützt von Jens Strohecker als kaufmännischem Leiter.
Den Einkauf für die Sparte Rind und die Logistik teilen sich Martin Müller und Stefan Roßmann. Stefan Müller verantwortet den Einkauf für die Sparte Schwein. Ein Steuerungsgremium unter der Leitung von Rolf Michelberger begleitet die neue Führungsstruktur strategisch.
Müller mit Jahresumsatz von rund einer halben Milliarde Euro
Die Grundlagen für die Neuausrichtung haben Gesellschafter und Geschäftsführung in den vergangenen Monaten gemeinsam entwickelt. Das Unternehmen will damit nach eigenen Angaben die Chancen der aktuellen Marktveränderung nutzen und die strategische Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe vorantreiben.
Müller mit einem Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro und knapp 1.000 Mitarbeitern schlachtet jährlich 120.000 Rinder und eine Million Schweine.
