Unzufriedene Schnaps-Brenner Höhere Obergrenze für Jahresproduktion gefordert

Der Verband Badens Brenner, in dem rund 6.500 Schnaps brennende Unternehmer zusammengeschlossen sind, fordert eine höhere staatlich festgelegte Obergrenze für die Jahresproduktion. Diese muss nach Auffassung des Geschäftsführers Klaus Lindenmann von 300 auf 500 Liter steigen. Auch die bundesweite Vertretung der Klein- und Obstbrenner sieht das Bundesfinanzministerium jetzt gefordert.

Dienstag, 05. September 2023 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Höhere Obergrenze für Jahresproduktion gefordert
Bildquelle: Getty Images

Hintergrund: Das Geschäft etwa mit Schwarzwälder Kirschwasser oder Williamsbirne ist staatlich kontrolliert und mit viel Bürokratie verbunden. Wenn ein Brenner destilliert, muss er das wegen der Branntweinsteuer und dem Einhalten der Mengenbegrenzungen vorher beim Zoll anmelden. Die Kleinbrenner, für die das Kontingent von 300 Liter reinen Alkohols pro Jahr gilt, zahlen nur eine verringerte Brannweinsteuer. Diese 300 Liter halten die Brenner nicht mehr für auskömmlich. 

Das Bundesfinanzministerium prüft nach eigenen Angaben das Anliegen zurzeit. Es verweist aber auch auf die für diese Brennereien bereits vorhandenen Vergünstigungen. Demgegenüber unterstützt das Bundeslandwirtschaftsministerium die Brenner eindeutig, weil sie zur Artenvielfalt beitrügen: Verarbeitet wird Obst von Streuobstwiesen.

 

 

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