Italien Südtiroler Apfelerzeuger gründen Dachorganisation Alpoma

Die drei größten Apfelerzeuger Südtirols schließen sich zur neuen Vereinigung Alpoma zusammen. Die Organisation vertritt mehr als 6.000 Erzeuger mit einer Jahresproduktion von einer Million Tonnen Äpfeln. Gemeinsam wollen die Unternehmen neue Sorten entwickeln und Umweltprojekte vorantreiben.

Montag, 31. März 2025, 09:51 Uhr
Manuel Glasfort
Das Entwickeln neuer Apfelsorten zählt zu den Aufgaben von Alpoma. Forschungsprojekte sollen in Zusammenarbeit mit dem Versuchszentrum Laimburg erfolgen. Bildquelle: Ivo Corrá

Die drei größten Südtiroler Apfelerzeuger VOG, VIP und VOG Products haben sich zu einer neuen Vereinigung der Erzeugerorganisationen (VEO) zusammengeschlossen. Die neue Organisation trägt den Namen Alpoma, wie die Unternehmen mitteilten.

Die Vereinigung repräsentiert nach eigenen Angaben ein Produktionsvolumen von rund einer Million Tonnen Äpfeln. Diese werden von mehr als 6.000 Erzeugern auf einer Fläche von etwa 18.000 Hektar angebaut. Den Vorsitz der Organisation übernimmt Georg Kössler, der auch Obmann des VOG ist. Als Direktor fungiert Walter Pardatscher. Die Vereinigung hat ihren Sitz in Terlan.

Die drei Gründungsorganisationen bleiben eigenständig. Die neue Vereinigung soll vor allem gemeinsame Initiativen bündeln. Zu den Aufgaben zählen die Suche und das Management neuer Apfelsorten sowie die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Diese sollen in Zusammenarbeit mit dem Versuchszentrum Laimburg erfolgen.

Alpoma setzt auf erneuerbare Energien

Die Vereinigung will zudem Synergien im Bereich Umweltmaßnahmen nutzen. Dazu zählen der Ausbau erneuerbarer Energiequellen und die Einführung von Wasseraufbereitungssystemen. Auch die Zusammenarbeit bei Investitionen soll effizienter werden – insbesondere bei verarbeiteten Produkten, die VOG Products betreut.

„Alpoma ist aus der Idee entstanden, durch Zusammenarbeit stärker zu werden“, erklärte Kössler laut der Mitteilung. Die Produktion und Vermarktung bleiben den Angaben zufolge weiterhin in der Hand der einzelnen Organisationen. „Für Produzenten und Handelspartner bleiben daher die bisherigen Ansprechpartner und Abläufe unverändert“, betonte Kössler.