Demnach müssen die Hersteller bestimmter Produkte aus Einwegplastik in einen staatlichen Fonds einzahlen, um Städte und Gemeinden bei der Reinigung von Straßen und Parks finanziell zu entlasten. Jährlich sollen so 400 Millionen Euro zusammenkommen, die in die Kassen der Kommunen fließen. Hintergrund ist eine EU-Richtlinie gegen die Verschmutzung durch Einwegplastik aus dem Jahr 2019, die nun in deutsches Recht umgesetzt wird.
Verpackung Bundesrat billigt Plastik-Sonderabgabe
Plastikproduzenten müssen künftig eine Sonderabgabe für Produkte wie Getränkebecher, Plastiktüten oder auch Tabakfilter und Luftballons zahlen. Der Bundesrat hat am Freitag ein entsprechendes, vom Bundestag schon beschlossenes Gesetz gebilligt.
Das könnte Sie auch interessieren
Supermarkt des Jahres 2026
LP international - Nachrichten
-
GroßbritannienWaitrose rüstet Filialen gegen Hitze aufDie britische Supermarktkette Waitrose stattet mehr als 100 Filialen mit neuer Kühltechnik aus, die Temperaturen auf mediterranem Niveau standhalten soll. Die Investitionen sind Teil eines Milliarden-Modernisierungsprogramms. Die nächste Generation der Technik soll sogar bei bis zu 48 Grad Celsius funktionieren.
-
Frankreich/SpanienVusion will Retail-Media-Spezialisten In-Store Media übernehmenDer französische Technologiekonzern Vusion plant die Übernahme des spanischen Werbeunternehmens In-Store Media. Damit will Vusion seine Position bei Werbung am stationären Verkaufsort ausbauen. In-Store Media arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 90 Handelsunternehmen zusammen und setzte zuletzt rund 120 Millionen Euro um.
-
GroßbritannienUnilever wächst stark – doch das Saucengeschäft schwächeltDer britische Konsumgüterkonzern Unilever steigert seinen Absatz im ersten Halbjahr 2026 deutlich und hebt die Jahresprognose an. Im Lebensmittelgeschäft sinkt allerdings der Gewinn. Die geplante Abspaltung der Lebensmittelsparte und deren Zusammenführung mit dem Gewürzhersteller McCormick kommt voran.
Viel gelesen in Hersteller
-
So entsteht...Rund 100 Qualitätskontrollen bis ins Regal – der aufwendige Herstellungsprozess einer Gesichtscreme -
Salzige und herzhafte SnacksNüsse im Proteinboom – wo Vollsortimenter noch Potenzial verschenken -
Interview mit Mintel-Analystin„Texturwechsel haben großes Marktpotenzial“ – welche internationalen Nusstrends nach Deutschland kommen -
FleischalternativenErsatzprodukte bleiben spannend – auch weil neue Regeln das Geschäft verändern
Im Heft
Hersteller
-
Unangemeldet20.000 Artikel auf 1.000 Quadratmetern – warum Kunden bei Edeka Reschke in München den Überblick behalten -
So entsteht...Räucherlachs in nur zwei Tagen – vom Frischfisch zum Feinkostprodukt -
CEO im InterviewVom Neustart zum Wachstum – Biovegan peilt 30 Millionen Euro Umsatz an -
FleischalternativenErsatzprodukte bleiben spannend – auch weil neue Regeln das Geschäft verändern -
HIT 2026Handelsbefragung – das sind die innovativsten Produkte und Marken im Lebensmittelhandel -
Interview mit Mintel-Analystin„Texturwechsel haben großes Marktpotenzial“ – welche internationalen Nusstrends nach Deutschland kommen
Warenkunde
-
ProduktwissenFranciacorta – die italienische Premium-Alternative zu ChampagnerDer italienische König des Schaumweins entsteht durch Flaschengärung. Den Franciacorta herzustellen, erfordert viel Handarbeit.
-
ProduktwissenVon Golden bis Very Dark – wie der Erntezeitpunkt den Geschmack von Ahornsirup prägtKanadas „flüssiges Gold“ macht Pfannkuchen oder Desserts zur Delikatesse. Der aromatische Sirup kann aber mehr als nur Süße.
Nachhaltigkeit
Personalien Hersteller
Im Gespräch - Hersteller
-
Famila-Warenhausleiter im Interview„Traditionelle Angebote sind erfolgreich“ – warum Klassiker zur WM den Unterschied machenOliver Wagner vom Famila-Warenhaus in Neustadt setzt zur Fußball-WM vor allem auf bewährte Sortimente statt teurer Aktionen – und erklärt, warum zu viel Event schnell zum Verlustgeschäft wird.
-
Ritter Sport„Nachhaltigkeit ist ein Marathon, kein Sprint“Mehr Nachhaltigkeit beim Kakao und bei anderen Zutaten ‒ das ist das Ziel der Schokoladenhersteller. Viel wurde bereits erreicht, doch es bleibt noch einiges zu tun. Benno Mauerhan spricht über Nachhaltigkeit, sein erstes Jahr als DACH-Chef und horrende Kakaopreise.