Jahresbilanz Alpirsbacher Klosterbrauerei steigert Umsatz

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei Glauner hat sich 2021 in einem schwierigen Marktumfeld behauptet. Der Bierabsatz lag mit plus 0,1 Prozent fast genau auf Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse stiegen aufgrund von Preiserhöhungen um 4,0 Prozent.

Montag, 09. Mai 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Alpirsbacher Klosterbrauerei steigert Umsatz
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Das zurückliegende Geschäftsjahr war ebenso wie das Jahr zuvor noch stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt, wie das Unternehmen weiter mitteilte.

Durch den erneuten langen Lockdown bis in den Mai hinein entfielen Großteile des Umsatzes in Gastronomie, Hotellerie und Tourismus. Etwas schlechter als der Gesamtabsatz fiel bei Alpirsbacher daher der Fassbierabsatz aus, der um 1,4 Prozent zurückging. Auch auf den Umsatz mit alkoholfreien Getränken schlug sich die negative Entwicklung nieder; hier ist ein Minus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

„Gerade vor dem Hintergrund der negativen Gesamtmarktentwicklung sind wir aber mit dem Ergebnis des Geschäftsjahrs zufrieden“, bilanziert Carl Glauner, Inhaber und Geschäftsführer von Alpirsbacher Klosterbräu. Während nämlich der Alpirsbacher Bierabsatz 2021 stabil blieb, gingen die Absätze der Brauereien aus Deutschland im Kalenderjahr um 2,2 Prozent zurück, im Inland verringerte sich die Menge sogar um 3,4 Prozent. 

Fürs laufende Geschäftsjahr 2022 rechnet Alpirsbacher mit moderat steigenden Absatz- und Umsatzzahlen. Die Wiedereröffnung der Gastronomie führte in den ersten Wochen des Jahres bereits zu einer Entspannung der Lage, wenn auch die Umsätze noch weit unter dem Vorkrisenjahr 2019 liegen. Zugleich überschattet der von Russland begonnene Krieg in der Ukraine auch die Situation in der Braubranche.

„Extrem steigende Energie- und Rohstoffkosten und die unsichere Versorgungslage führen zu enormen Preissteigerungen und zudem einer starken Verunsicherung der Verbraucher“, erläutert Carl Glauner. „Durch unsere langfristigen Einkaufsverträge ist die Situation für uns aber kalkulierbar, zumindest, solange es nicht zur Einstellung der Gaslieferungen nach Deutschland oder zu anderen dauerhaften Lieferausfällen kommt.“

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