Teigwaren Bürger erholt sich von Corona

Der Maultaschen-Fabrikant Bürger konnte sich letztes Jahr von der Pandemie erholen und steigerte seinen Umsatz auf über 216 Millionen Euro. Geschäftsführer Martin Bihlmaier (Foto) zog eine durchweg positive Bilanz.

Donnerstag, 10. Februar 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Bürger erholt sich von Corona
Bildquelle: Bürger

Laut Bihlmaier konnte Bürger die Produktionsmenge um acht Prozent steigern: „Das ist nach dem Jahr 2020 ohne Mengenzuwachs sehr erfreulich.“ Im Werk Crailsheim sowie am Firmensitz in Ditzingen produzierte Bürger 88.622 Tonnen an Maultaschen, Schupfnudeln, Spätzle und anderen Teigwaren. Das entspricht einem Gewicht von 222 Jumbo-Jets, unterstreicht das Unternehmen in einer Mitteilung.

Die positive Entwicklung führt der Bürger-Geschäftsführer auf „die veränderten Gewohnheiten der Verbraucher während der Corona-Pandemie“ zurück. Parallel sei eine „gewisse Erholung“ im Großverbraucher-Geschäft zu erkennen, beispielsweise in Kantinen und Mensen. Bedingt durch die starke Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte sei es gar zu gelegentlichen Produktions-Engpässen an beiden Standorten gekommen: Geplant seien deswegen zusätzliche Produktionsanlagen und die weitere Automatisierung einzelner Linien.

Für das laufende Jahr will Bihlmaier, unabhängig vom weiteren Pandemie-Verlauf und steigenden Kosten, weitere Investitionen voranbringen, „um für die kommenden Herausforderungen gerüstet zu sein“. Unter dem Titel „Attacke Deutschland“ plant Bürger eine Wachstumsstrategie samt Forcierung der Märkte im Norden, Osten und Westen der Republik.

 

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