Milchwirtschaft Hochwald und Nestlé starten Klimaprojekt

Ein emissionsarmer Milchviehbetrieb der Hochwald Milch Genossenschaft in Hessen soll Modell für die erste „Klima-Milchfarm“ in Deutschland sein. Landwirt Mario Frese, Corinna Weinmiller von Nestlé Deutschland und Hochschulprofessor Markus Frank (Foto, v.l.n.r.) stellten das Pilotprojekt vor.

Donnerstag, 09. Dezember 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Ziel ist es, den Fußabdruck eines landwirtschaftlichen Betriebs auf null Emissionen zu reduzieren. Über einen Zeitraum von drei Jahren wird Nestlé Deutschland einen Milchviehbetrieb ihres langjährigen Lieferanten Hochwald begleiten, der unter anderem den Mozzarella-Käse für die Nestlé Wagner Pizzen liefert. Der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Frese in Nordhessen hält 135 Kühe. Geleitet wird das Projekt von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), mit wissenschaftlicher und fachlicher Beratung der Projektpartner Thünen-Institut für Betriebswirtschaft und der Bodensee Stiftung.

Markus Frank, Professor für Pflanzengesundheitsmanagement an der HfWU, erklärt: „Es dauert natürlich Jahrzehnte, bis Hecken und Bäume richtig groß wachsen und der Boden genug Humus aufgebaut hat. In unserem gemeinsamen Projekt modellieren wir daher, wie viel CO2 die Pflanzen und der Boden wirklich speichern können.“ 

Noura Rhemouga, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Hochwald, ergänzt: „Ein Kilogramm Milch verursacht derzeit noch etwa 1,1 Kilogramm CO2. Diesen CO2-Fußabdruck unserer Milchprodukte wollen wir in den kommenden Jahren reduzieren. Dafür müssen wir genau wissen, welche Maßnahmen ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind.“

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