Grund dafür sind extreme Hitze und Dürre in Nordamerika sowie ungünstige Witterungsverläufe in anderen wichtigen Anbauländern. „Nudeln werden sicher nicht ausgehen, aber ob in diesem Jahr alle Regale mit Nudeln so gut gefüllt sein werden wie in der Vergangenheit, ist nicht vorhersehbar“ sagt Guido Jeremias, Mitglied im Vorstand des Verbands der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS).
„Mit der globalen Erderwärmung wird es vermehrt zu extremen Wetterereignissen kommen, was ohne Zweifel Auswirkungen auf die Getreideernten haben wird – auf Mengen wie auf Qualitäten. Dieses Jahr hat es den Hartweizen besonders getroffen“, so Jeremias weiter. Aus Hartweizen werden Nudeln, Couscous oder Bulgur hergestellt und er lässt sich nicht oder nur schwer durch andere Getreide ersetzen.
Schlechte Ernte Engpass bei Hartweizen
Eine sehr schlechte Hartweizen-Ernte macht Hartweizenmühlen und Teigwarenherstellern zu schaffen: Es gibt zu wenig Ware am Markt.
Bildquelle: Bundesmühlenkontor GmbH/Antonios Mitsopoulos
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