Molkereien Arla Foods erfüllt seine Ziele

Arla Foods meldet für das erste Halbjahr 2021 einen leicht gestiegenen Gesamtumsatz von plus 1,2 Prozent auf 5,44 Milliarden Euro im Vergleich zu 5,38 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2020. Dies sei vor allem auf das anhaltend hohe mengenbasierte Umsatzwachstum bei den Markenprodukten (plus 5,6 Prozent) über alle Molkereikategorien hinweg zurückzuführen, so Peder Tuborgh, CEO von Arla Foods (Foto).

Donnerstag, 26. August 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Arla Foods erfüllt seine Ziele

Auch in Deutschland sei es gelungen, das Geschäft in der ersten Jahreshälfte erfolgreich weiterzu-entwickeln. Dabei lag ein besonderer Fokus auf der Einführung von zwei Produktinnovationen, der Stärkung der Arla Dachmarke sowie darauf, die Nachhaltigkeitsagenda in Deutschland voran zu treiben. In Summe konnte Arla sein Markengeschäft in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 weiter ausbauen. So lag das Umsatzwachstum (mengenbasiert) mit Arla Markenprodukten bei 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hierzulande gehört das Unternehmen mit zwei großen Milchwerken in Rheinland-Pfalz und Mecklen- burg-Vorpommern zu den Top Fünf in der Molkereibranche und ist mit Marken wie Arla Buko, Arla Skyr und Kærgården sowie Handelsmarken im Handel vertreten. 1.570 deutsche Genossenschaftsmitglieder liefern ihre Milch an Arla.

Arla unterteilt sein Geschäft in vier Geschäftsbereiche: Europa, International, Arla Foods Ingredients (AFI) und Globale Industrieverkäufe. Das Europa-Geschäft von Arla lieferte weiterhin solide Ergebnisse mit einem Umsatz von 3,20 Milliarden Euro im Vergleich zu 3,18 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres, mit Beiträgen aus allen Märkten. Der Umsatz (mengenbasiert) mit Markenprodukten wuchs um 2,5 Prozent, trotz des leichten Rückgangs im Bereich Foodservice im ersten Quartal 2021. Der Bereich „Internationales Geschäft“ der Arla Gruppe erzielte bei den Markenprodukten ein Umsatzwachstum (mengenbasiert) von 12,2 Prozent über alle Regionen und Hauptmarken hinweg. Aufgrund der Auswirkungen eines fallenden US-Dollars und höherer Produktions- und Dienstleistungskosten stieg der Gesamtumsatz nur leicht um 1,3 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro, verglichen mit 1,02 Milliarden Euro im Vorjahr. Die negativen Auswirkungen wurden jedoch bis zu einem gewissen Grad durch Preiserhöhungen ausgeglichen. 

Die Marke Arla wuchs um 6,9 Prozent und erzielte einen Umsatz von 1,63 Milliarden Euro, der von Submarken wie etwa LactoFree angetrieben wurde. Auch die Lizenzmarken von Arla entwickelten sich gut, allen voran das Starbucks-Portfolio für Fertiggetränke, dessen Umsatzwachstum (mengenbasiert) bei 43 Prozent in der Region Europa, Naher Osten und Afrika lag. Das Wachstum war in allen Märkten vorhanden, aber unter anderem in Großbritannien und Dänemark wurde ein schnelles Wachstum verzeichnet, was zum Teil auf erhebliche Vertriebserweiterungen in den Einzelhandelskanälen und die Einführung neuer Produkte wie Starbucks Triple Shot und Starbucks Chilled Classics Grande zurückzuführen ist.

Arla passt seine Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr 2021 leicht nach oben an, auf eine Spanne von 10,6 bis 11,0 Milliarden Euro. Das Umsatzwachstum (mengenbasiert) im Markenbereich wird bei 3 bis 4 Prozent erwartet, der Verschuldungsgrad zum Jahresende bei nicht mehr als 2,8. Die Prognose für den Nettogewinn bleibt bei 2,8 bis 3,2 Prozent des Umsatzes.

„Der Ausblick bleibt nach wie vor volatil. Während unser Rezept für die Bewältigung der Corona-Pandemie erfolgreich war, müssen wir nun den Übergang zur neuen Normalität ebenso gut bewältigen. Wir erwarten, eine Neuverteilung bei der Nachfrage aus dem Einzelhandel und aus dem Gastronomiebereich, was unsere Einzelhandelsumsätze auf ein gewohnteres Niveau bringen und unser Markenwachstum etwas abschwächen wird. Und das allgemeine inflationäre Umfeld wird unser Unternehmen sowie unsere Landwirte weiterhin vor Herausforderungen stellen“, so CEO Peder Tuborgh. „Trotz der anhaltenden Unsicherheit und der globalen operativen Herausforderungen durch Covid-19, befinden wir uns weiterhin in einer starken finanziellen Position. In der ersten Jahreshälfte 2021 haben wir unser Unternehmen in all unseren Geschäftsbereichen weiterhin effektiv geführt“, ergänzt Torben Dahl Nyholm, CFO von Arla Foods.

Arla zahlte seinen Genossenschaftsmitgliedern einen wettbewerbsfähigen Milchpreis mit Erhöhungen in vier aufeinanderfolgenden Monaten, was zu einem Durchschnittspreis von 36,0 Eurocent pro Kilogramm Milch in der ersten Jahreshälfte führte (Gesamtdurchschnitt für konventionelle und Bio Milch in allen sieben Arla Erzeugerländern). Dies entspricht einem Plus von 1,6 Eurocent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der durchschnittliche Arla-Milchpreis für ausschließlich konventionelle Milch lag in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 bei 35,11 Eurocent pro Kilogramm Milch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arla erhöht Prognose für das Gesamtjahr

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Nielsen, LEH+DM, Umsatz, MAT März 2021.

Angaben zur Einsparung der CO2e-Emissionen und des geringeren Verpackungsgewichts: sphera, LCA Analyse vom 19.02.2020.

  Nielsen, Market Track, LEH+DM, Arla Kaergarden 250g Mischstreichfett, Absatz in Tonnen, 2020.

Der Verschuldungsgrad (Leverage) beschreibt das Verhältnis zwischen verzinslichen Nettoverbindlichkeiten inklusive Pensionsverpflichtungen und dem EBITDA. Hiermit kann Arla seine Fähigkeiten bewerten, zukünftige Verbindlichkeiten und Verpflichtungen zu tragen.

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