DIHK Deutsche Unternehmen sehen Aufschwung gefährdet

83 Prozent der deutschen Unternehmen klagen über Materialengpässen bei Rohstoffen, Vorprodukten und Waren und leiden an den demzufolge höheren Kosten, so eine aktuelle DIHK-Umfrage. Diese Probleme „dürften den Erholungsprozess der Wirtschaft merklich erschweren“, so DIHK-Außenwirtschafts-Chef Dr. Volker Treier (Foto). Einzelne Unternehmen sprechen auch von einer Verschärfung der Situation durch die Flutkatastrophe.

Freitag, 20. August 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: DIHK

70 Prozent der 3.000 Befragten sprechen einerseits von gestiegener Nachfrage nach der Pandemie, andererseits aber zu geringenen Produktionskapazitäten. Vor allem mangele es an Containern für den Transport von Rohstoffen und Vorprodukten sowie an Schiffen in der Logistik, sagen über 70 Prozent. Verpackungen und Elektronikkomponenten sind in allen Branchen Mangelware, der Einzelhandel beobachtet Engpässe bei Textilien.

67 Prozent der Befragten wollen die gestiegenen Kosten von Rohstoffen und Vorleistungen an ihre Kunden weitergeben; zum Weihnachtsgeschäft rechnen Experten zusätzlich mit einer Verschärfung der Preissituation. 53 Prozent der deutschen Unternehmen rechnen nicht damit, dass sich die wirtschaftliche Situation vor 2022 entschärfe.

 

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