Bayerische Milchindustrie Stark durch die Krise

Die Genossenschaft Bayerische Milchindustrie eG (BMI) konnte ihren Umsatz 2020 um 1,8 Prozent auf 665 Millionen Euro steigern. Zum starken Wachstum haben vor allem die Regionalmarke Frankenland und das Bio-Sortiment beigetragen.

Montag, 21. Juni 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Stark durch die Krise
Bildquelle: Nicole Fischbeck, BMI eG

Trotz der traditionell starken Ausrichtung auf Fachgroßhandel und Gastronomie im In- und Ausland kam die Genossenschaft BMI Bayerische Milchindustrie mit Sitz in Landshut gut durch das Pandemiejahr 2020. Dazu trugen die zweistelligen Wachstumsraten im Lebensmittelhandel bei, wie das Unternehmen heute in einer Pressekonferenz bekannt gab. So stieg der Umsatz im Bereich „Käse“ auf 236 Millionen Euro, „Frische“ und „Ingredients“ lagen mit 193 und 211 Millionen Euro leicht unter Vorjahr.

Bezogen auf die Marken (u.a. Frankenland, Frankenland Bio, BioBauern, Thüringer Land, Haydi, Paladin) stach im LEH vor allem die Regionalmarke Frankenland mit einem Absatzplus von 26 Prozent hervor, die Marke Thüringer Land entwickelte sich „ordentlich“. Besonders gefragt waren Milch und Milchprodukte im Mehrwegglas. Vorstand Winfried Meier: „Wir erwarten, dass diese Zugewinne vor allem im Bereich Regionalität erhalten bleiben.“

Auch vom Bio-Boom profitierte die BMI. Die Marken BMI Bio-Bauern und Frankenland Bio sorgten für teilweise zweistellige Zuwachsraten. „Schon seit langem sind wir stark im Bereich Bio. Den deutlichen Nachfrageschub für Bio-Produkte seit Beginn der Pandemie haben auch wir im Absatz gespürt. Wir freuen uns über Betriebe, vor allem mit Bioland-Zertifizierung, die Interesse haben, unsere BMI zu beliefern“, wirbt Vorstandsvorsitzender Thomas Obersojer. Derzeit zahlt die BMI für Milch in Bio-Qualität 47,83 Cent je Kilogramm, für Standardmilch durchschnittlich 34,77 Cent/kg. „Wir haben unseren Auszahlungspreis kontinuierlich gesteigert und damit den Anschluss an den Wettbewerb hergestellt. Auch 2021 setzen wir alles daran, unseren Milchpreis – entsprechend den Marktmöglichkeiten – weiter nach oben zu entwickeln“, so Obersojer.

Die Marschrichtung für die Zukunft: Regionalität und ethnische Produkte forcieren, Produktvielfalt im konventionellen und im Bio-Bereich ausbauen und ideal auf die Wünsche der Konsumenten eingehen.

Zum Foto: Die BMI eG trotzt Corona und treibt ihren Wandel weiter voran, erklärten die Vorstände Winfried Meier und Dr. Thomas Obersojer sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Saalfrank (von links nach rechts).

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