Gerolsteiner Brunnen Leichter Absatzrückgang

Der Gerolsteiner Brunnen hat im Jahr 2020 die Pandemie und deren Auswirkungen vor allem auf Gastronomie und Außer-Haus-Markt zu spüren bekommen. Der Absatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf 7,6 Millionen Hektoliter zurück. Eine positive Entwicklung verzeichnete das Unternehmen im Glas-Mehrweg-Sortiment (plus 11,7 Prozent), das im vergangenen Jahr um ein neues 0,75-Liter-Individualgebinde erweitert wurde.

Mittwoch, 10. Februar 2021 in Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Leichter Absatzrückgang
Bildquelle: Gerolsteiner Brunnen

Der Nettoumsatz des Gerolsteiner Brunnen lag im Jahr 2020 bei 292 Mio. Euro (minus 3,3 Prozent). „Die Bilanz zeigt, dass wir durch frühzeitiges Handeln und eine große gemeinsame Kraftanstrengung verhältnismäßig gut durch dieses besondere Jahr gekommen sind“, kommentiert Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung.  
Beim Kerngeschäft Mineralwasser hat Gerolsteiner nach eigenen Angaben seine Marktführerschaft im vergangenen Jahr ausgebaut und seinen Umsatz-Marktanteil von 9,2 auf 9,4 Prozent gesteigert (Quelle: Nielsen). Gerolsteiner sei absatz- und umsatzstärkster Anbieter bei Glas- sowie PET-Mehrweg, der Mehrweganteil lag 2020 bei 67 Prozent, teilt das Unternehmen mit.

Profitiert hat der Brunnen durch Saisonartikel bei den Erfrischungsgetränken. Das Segment soll weiter ausgebaut werden. Ab Juli werden fünf Klassiker aus dem Gerolsteiner Erfrischungsgetränkesortiment erstmals in der 0,75 l-Glas-Mehrwegflasche erhältlich, bereits seit Januar gibt es zwei „Leichte Schorlen“ in den Sorten Apfel und Apfel-Kirsche. Weitere Neueinführungen folgen im Laufe des Jahres.

Im Fokus der Aktivitäten des aktuellen Geschäftsjahres stehe zudem die Erhöhung des Recycling-PET-Anteils bei Einwegflaschen von 50 auf 75 Prozent sowie der Einsatz für geschlossene Verpackungskreisläufe, kündigt Annega an. 

Personalien Hersteller