Lambertz Unterm Strich zufrieden

Die Aachener Lambertz-Gruppe blickt auf ein außergewöhnliches, aber unter dem Strich zufriedenstellendes Saisongeschäft zurück.  „Die Corona-Krise hat bei Herbst- und Weihnachtsgebäcken zu einer Ausnahmesituation geführt“, so Professor Hermann Bühlbecker (Foto), Alleininhaber der Lambertz-Gruppe.  Die Umsatzausfälle konnten aber durch die gestiegene Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel kompensiert werden. Das Gesamtergebnis der zurückliegenden Herbst- und Weihnachtssaison liegt auf dem Niveau des Vorjahres.

Freitag, 05. Februar 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Unterm Strich zufrieden
Bildquelle: Peter Eilers

Zum erfreulichen Gesamtergebnis habe, so das Aachener Unternehmen,  die kühlen Wetterbedingungen und die Tatsache beigetragen, dass sich die Verbraucher in bitteren Zeiten gern etwas Süßes gönnen. „Neben dem Homing-Effekt war hierbei vor allem wohl die Sehnsucht nach Normalität und Heimeligkeit, also auch nach schönen, nostalgischen Gefühlen und Momenten, ausschlaggebend. Umsatzzuwächse gab es zudem in unserem Online-Geschäft“, fasst der Lambertz-Inhaber zusammen.

Allerdings gab es auch negative Entwicklungen im Export, etwa durch Umsatzverluste in Spanien und Frankreich, die von strikten Lockdowns verursacht wurden. Die Reduzierung sozialer Kontakte führte zudem zu Absatzrückgängen im Segment „Gebäckmischungen“, die normalerweise vor allem im familiären Kreis und bei Kon-ferenzen verzehrt werden.  

Trotz der weiterhin fortschreitenden Corona-Krise wird die Lambertz-Gruppe ihre Maß-nahmen, die etwa die Bereiche Sortimentserweiterungen, Vertriebs- und Marketing-Projekte sowie Investitionsvolumen betreffen, 2021 wie geplant fortsetzen. Bühlbecker zur Perspektive: „In Teilen des Handels ist die Lage weiterhin sehr angespannt. Dies betrifft nicht ja nicht nur den Süßwaren-Fachhandel im kleinen und großen Maßstab, der von Insolvenzen bedroht ist oder diese bereits beantragt hat, sondern auch Vertriebsschienen in Innenstadt-Lagen, in Shopping-Centern und im Traveller-Markt. Die Situation im Export, der mit einer Quote von über 60 Prozent bisher eine tragende Geschäftssäule der deutschen Süßwarenhersteller darstellte, ist ebenfalls kritisch.“

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