Veltins Mit Optimismus durch die Pandemie

Die Sauerländische Brauerei Veltins versucht im Angesicht der dramatischen Lage insbesondere auf dem Fassbiermarkt Optimismus zu verbreiten. Ein rasantes Wachstum beim Flaschenbier habe den historischen Ausfall im Fassbiergeschäft abfedern können.

Dienstag, 19. Januar 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Brauerei C.&A. Veltins

Mit einem pandemiebedingten Volumensverlust erreichte das Unternehmen einen Gesamtausstoß von 2,94 Millionen Hektolitern (-3,5 Prozent) und einen Umsatz von 342 Millionen Euro (-4,7 Prozent) und schneidet damit besser ab als viele Wettbewerber. „Wir agieren trotz der Biermarkt-Turbulenzen in einem ruhigen Fahrwasser und sehen in naher Zukunft wägbare Marktrisiken“, sagte Veltins-Generalbevollmächtigter Michael Huber. „Schon im Sommer 2021 erwarten wir eine umsatzstarke Freiluftsaison, weil sich die Menschen im Biergarten und daheim ihre Lebensnormalität zurückholen. Die Jahresmitte kann mit abflachender Pandemie schon eine spürbare Wende bringen.“ Die Gastronomie sei zwar krisengebeutelt, signalisiere aber vielerorts Durchhaltevermögen und einen engagierten Aufbruchswillen. In der Brauwirtschaft sei, so Huber, Zuversicht gefragt. Die Brauerei C. & A. Veltins kündigte an, über ein Dutzend Mitarbeiter neu einzustellen und ihr millionenschweres Investitionsprogramm unverdrossen fortzusetzen. Dazu zählen Investitionen in ein neues Hochregallager und neue Abfüllanlagen von insgesamt 130 Millionen Euro.

Nach einer ersten Prognose wird der gesamte Biermarkt 2020 um sechs Prozent und damit um rund 5,5 Millionen Hektolitern schrumpfen – der größte Volumensverlust seit der Währungsreform. Deutschlands Gastronomie ging durch den Minderverkauf von Fassbier im zurückliegenden Jahr nach Unternehmensschätzung ein Gesamtumsatz von 5,4 Milliarden Euro verloren. Vor allem die veränderte Marktnachfrage der Verbraucher bestimmte 2020 das operative Geschäft der Brauerei C. & A. Veltins. Während der Flaschenbierausstoß im zurückliegenden Geschäftsjahr um 7,3 Prozent zulegte, musste das gastronomieorientierte Fassbiergeschäft einen historischen Absatzeinbruch von 56,3 Prozent verbuchen.

Huber geht davon aus, dass der Biermarkt in Deutschland zehn Jahre brauchen wird, um sich von den Folgen der Pandemie zu erholen. Auch eine weitere Marktkonsolidierung sei nicht ausgeschlossen. Um den vielen Gastronomie-Kunden unter die Arme zu greifen, hatte Veltins kürzlich weitere Hilfen angekündigt. Demnach erhalten die bereits im vergangenen Jahr temporär ausgesetzten Darlehensrückzahlungen über das gesamte erste Quartal nochmals eine Erleichterung. Analog zum ersten Hilfspaket werden die Finanzierungsrückzahlungen bis zum Ende des ersten Quartals gestundet. „Wir wissen um die Sorgen und Existenznöte unserer Gastronomiekunden im zweiten Lockdown und helfen dabei, die finanziellen Belastungen der Betriebe zu mindern“, so Huber.

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