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Afrikanische Schweinepest Zwei weitere Funde in Sachsen

Lebensmittel Praxis | 16. November 2020
Afrikanische Schweinepest: Zwei weitere Funde in Sachsen
Bildquelle: LP-Archiv

In der Nähe des ersten Fundorts wurden in Sachsen zwei weitere mit der Afrikanischen Schweinepest infizierte Tiere gefunden. Ein Sperrzaun soll die weitere Verbreitung verhindern.

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In Sachsen sind zwei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Bei der sogenannten Fallwildsuche wurden mehrere verendete Wildschweine im Landkreis Görlitz entdeckt, teilte das Sächsische Sozialministerium mit. Bei zwei Knochen habe das Friedrich-Loeffler-Institut das ASP-Virus nachgewiesen. Weitere Proben der verendeten Tiere waren negativ.

Der jetzige Fund lag nach Angaben des Ministeriums etwa acht Kilometer entfernt vom ersten Fall Ende Oktober. Damals wurde eine Sperrzone eingerichtet, in der unter anderem nach Fallwild gesucht wird. Damit wollen sich die Behörden einen Überblick verschaffen, wie stark sich die Afrikanische Schweinepest bereits ausgebreitet hat.

In der Sperrzone sind Schweinehaltern die Freilandhaltung und der Auslauf der Tiere untersagt. Zudem bauen Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW) und Soldaten als Schutzmaßnahme einen festen Zaun um die Sperrzone auf. Dieser ist etwa einen Meter hoch und bleibt damit für Rehe und Hirsche passierbar. Ein horizontaler Schutz sorgt dafür, dass er nicht von den Wildschweinen unterwühlt werden kann.

Voraussichtlich bis Ende der Woche sei das gesamte gefährdete Gebiet abgesucht, so die für Verbraucherschutz zuständige Sozialministerin Petra Köpping. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine aber fast immer tödlich. Hausschweine sind derzeit nicht betroffen.