Afrikanische Schweinepest Auch Sachsen betroffen

Einen ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest gibt es nun auch in Sachsen. Im Landkreis Görlitz, nahe der polnischen Grenze, wurde ein Wildschwein gefunden. Mit sieben weiteren neuen Fällen aus Brandenburg erhöht sich die Gesamtzahl der nachgewiesenen Fälle hierzulande auf 124.

Montag, 02. November 2020 in Hersteller
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Das Tier wurde während einer Jagd erlegt und hatte keine Krankheitssymptome. Es wurde routinemäßig auf ASP untersucht. Um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern, greifen nun auch in Sachsen die Vorgaben der Schweinepest-Verordnung. So werden Zonen mit besonderen Schutzmaßnahmen eingerichtet.

Der Landesbauernverband fordert ein sachsenweit einheitliches Vorgehen. „Die Maßnahmen müssen zentral koordiniert werden", sagte Hauptgeschäftsführer Manfred Uhlemann der Deutschen Presse-Agentur. Damit solle vermieden werden, dass „jeder Landkreis macht, was er will", so Uhlemann. Derzeit sei der Verband in enger Abstimmung mit Brandenburg, den Behörden und dem Deutschen Bauernverband.

In Polen gibt es seit 2014 ein aktives ASP-Geschehen, das sich in Richtung Westen ausgebreitet hat. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest, teilt das Bundesagrarministerium in diesem Zusammenhang mit. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich.

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