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Pfalzmarkt Hohe Zusatzkosten für Erzeuger

Lebensmittel Praxis | 14. Oktober 2020
Pfalzmarkt: Hohe Zusatzkosten für Erzeuger
Bildquelle: Pfalzmarkt eG

Für das erste Saisonhalbjahr zieht die Erzeugergenossenschaft Pfalzmarkt eine durchwachsene Zwischenbilanz. Corona- und witterungsbedingt stiegen die Personal- und Produktionskosten stark an.

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Der Einreisestopp für Erntehelfer, die hohen gesetzlichen Anforderungen zur Pandemie-Prävention, der Nachfrageeinbruch in der Gastronomie und die extremen Witterungsbedingungen im abgelaufenen Hitzesommer prägen den bisherigen Geschäftsverlauf, heißt es in einer Mitteilung.

Im Vergleich zum ersten Geschäftshalbjahr 2019 nahm die Erntemenge um sieben Prozent ab. Der damit erzielte Warenumsatz liegt bei 106 Millionen Euro, was einem Plus von 4,8 Prozent entspricht. Nach Einschätzung der Genossenschaft wird sich diese – in Anbetracht der extremen Herausforderungen – gute Geschäftsentwicklung nicht 1:1 im zweiten Halbjahr widerspiegeln.

Die Vorstände Hans-Jörg Friedrich und Reinhard Oerther blicken jedoch optimistisch in die Zukunft der Genossenschaft. Die Standortweiterung durch den Bau eines der europaweit modernsten Vermarktungszentren für frisches Obst und Gemüse in Mutterstadt liegt voll im Plan. Bis 2021 beträgt das Investitionsvolumen rund 30 Mio. Euro.