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Hassia Mineralquellen Jetzt auch klimaneutral

Lebensmittel Praxis | 27. Juli 2020
Hassia Mineralquellen: Jetzt auch klimaneutral
Bildquelle: Hassia

Der Standort Bad Vilbel hat seinen CO2-Fußabdruck seit 2013 halbiert. Unvermeidbare Emissionen werden durch zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

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Der Standort der Hassia Mineralquellen in Bad Vilbel produziert seit Juni 2020 klimaneutral. Das heißt, durch optimierte Prozesse und durch den Ausgleich von unvermeidbaren Emissionen bleibt die Auswirkung auf das globale Klima insgesamt neutral. Das bestätigen die unabhängigen Klimaschutzexperten von ClimatePartner, die für Unternehmen CO2-Bilanzen berechnen.

„Nachhaltiges Handeln und Verantwortung für Mensch, Umwelt und Natur sind die Grundlagen unserer Unternehmensphilosophie. 2013 hatten wir deshalb erstmals eine CO2-Bilanz erstellen lassen, um unseren standortspezifischen CO2-Fußabdruck genau zu kennen“, sagt Dirk Hinkel (Foto), Geschäftsführender Gesellschafter. „Mit zahlreichen Maßnahmen und erheblichen Investitionen haben wir es seitdem geschafft, Emissionen zu vermeiden oder zu reduzieren. Insgesamt konnten wir unseren Ausstoß um 50 Prozent senken.“ Zu den größten und effektivsten Schritten gehörten die Umstellung des Standortes auf 100 Prozent Ökostrom aus deutscher Wasserkraft, die ausschließliche Nutzung von energiesparender LED-Beleuchtung, ein Fuhrpark mit Euro-6-Schadstoffnorm und die Erhöhung der Recyclingquote auf über 97 Prozent. 2020 wurde zudem eine hochmoderne neue Glasmehrweg-Abfüllanlage in Betrieb genommen. Sie spart pro Füllung 20 Prozent Wasser und 25 Prozent Strom ein. „Ein entscheidender Vorteil ist zudem, dass wir unsere Produkte regional verkaufen. So fallen beim Transport nur vergleichsweise geringe Emissionen an.“

Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen, werden durch zertifizierte Klimaschutzprojekte von ClimatePartner ausgeglichen. So zum Beispiel die Aufforstung von Flächen in Kikonda in Uganda, die vorher unkontrolliert abgeholzt wurden sowie ein Projekt zum Schutz von 300.000 Hektar Primär-Regenwald im Amazonasgebiet in Tambopata in Peru.

„Wir werden auch weiterhin daran arbeiten, die noch anfallenden CO2-Emissionen zu verringern, beispielsweise durch neue, hochmoderne Technik, durch alternative Kraftstoffe und effizientere Organisationsprozesse“, sagt Dirk Hinkel. „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir darüber hinaus die gesamten vor- und nachgelagerten Aktivitäten der Hassia Mineralquellen klimaneutral gestalten. Für unsere Hausmarke Hassia haben wir das 2019 schon für das gesamte Sortiment geschafft.“