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Tönnies Schrittweise Wiederinbetriebnahme

Lebensmittel Praxis | 09. Juli 2020
Tönnies: Schrittweise Wiederinbetriebnahme
Bildquelle: Tönnies

In der Verwaltung des Tönnies-Konzernsitzes in Rheda-Wiedenbrück darf wieder gearbeitet werden. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat am Mittwoch abend eine entsprechende Verfügung erlassen. Die Arbeit in der Produktion ruht noch.

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In Abstimmung mit Land, Bezirksregierung und Kreis Gütersloh wurde am Mittwoch Abend eine Ausnahmegenehmigung zur Allgemeinverfügung durch Bürgermeister Theo Mettenborg erlassen: Diese ermöglicht in einem ersten Schritt die schrittweise Wiederinbetriebnahme des Teilbereiches „Verwaltung“ am Hauptstandort. Seit heute ist das Betretungsverbot des Werksgeländes für Beschäftigte im Bereich der „Verwaltung“ nicht mehr in Kraft. Die Mitarbeitenden des Unternehmens sind namentlich benannt, die das Betriebsgelände betreten dürfen.

Mit Blick auf das relativ geringe Infektionsrisiko wird die Wiederaufnahme der Betriebsverwaltung nicht unverhältnismäßig hinausgezögert, so die Pressestelle. Durch geeignete Maßnahmen ist sicherzustellen, dass eine räumliche Trennung zu anderen Arbeitsbereichen jederzeit eingehalten werden kann. Die Einhaltung der Vorgaben wird durch die Ordnungsbehörde kontrolliert, so die Pressestelle.

Mit der Allgemeinverfügung zur Schließung des Tönnies-Fleischwerks, die die Stadt erlassen hatte, hatte sich die Behörde die Chance offengelassen, dem Unternehmen das Herauffahren einzelner Teilbereiche zu ermöglichen – auch vor Ablauf der Frist am 17. Juli. Darauf fußt die nun erlassene Ausnahmegenehmigung.

Per Ausnahmeregelung könnten einzelne Teilbereiche auch schon früher an den Start gehen. Nach Prüfung des Hygienekonzepts von Tönnies wollen die Behörden am Donnerstag erneut über die Wiederaufnahme des Gesamtbetriebs beraten.