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Schwarzwaldmilch Mit enkelfähiger Unternehmensstrategie

Lebensmittel Praxis | 30. Juni 2020
Schwarzwaldmilch : Mit enkelfähiger Unternehmensstrategie
Bildquelle: Schwarzwaldmilch

Die Schwarzwaldmilch-Gruppe erweitert ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und Klima.

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„Wir denken nicht nur an heute und morgen, sondern in Generationen und Enkelfähigkeit.“ Was Andreas Schneider, Geschäftsführer der Schwarzwaldmilch, im Rahmen der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz betonte, sei zentrale Maxime beim Thema nachhaltiger und damit verantwortlicher Unternehmensausrichtung.

„Unser heutiger Glas-Anteil im Bereich unserer Marken-Frischmilch liegt innerhalb unseres Marken-Gesamtsortiments bei über 40 Prozent. Im Bereich unserer frischen Marken-Sahne erreichen wir sogar einen Glasanteil von über 75 Prozent“, so Schneider. Ein weiterer Ausbau ist in Umsetzung. So sind fünf der sechs neuen, in diesem Jahr bereits eingeführten Produkte ebenfalls im Mehrwegglas zu finden.

Auch in Bezug auf die Landwirtschaft werden weitere Maßnahmen umgesetzt. Ab dem 1. Juli 2020 gilt ein konsequentes Glyphosat-Verbot auf allen landwirtschaftlichen Flächen der Schwarzwaldmilchbauern, auf denen Futtermittel für den Milchviehbereich angebaut werden. „Es handelt sich um ein durchdachtes Modell, das wir mit unseren Landwirten gemeinsam erarbeitet und zur Umsetzung gebracht haben“, erklärt Schneider. Darüber hinaus darf Zukauffuttermittel, sprich vor allem Eiweiß-Futter, für den Milchviehbereich künftig ausschließlich aus europäischem Anbau stammen. Dies gilt ebenfalls ab dem 1. Juli. „Auch wenn unsere Milchbauern ohnehin bereits bisher ihre geringen Mengen an zugekauftem Futtermittel größtenteils in Europa bezogen haben, möchten wir mit diesem Schritt ein Zeichen setzen und uns ganz klar gegen die Abholzung des Regenwaldes aussprechen, auf dessen Flächen unter anderem Soja für die Futtermittelindustrie angebaut wird“, so Andreas Schneider.

Auch Aspekte des Tierwohls gehören für das Unternehmen zum nachhaltigen Unternehmenskonzept. Ab spätestens dem 1. Januar 2030 gilt das Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung für Milchkühe. „Als genossenschaftliches Unternehmen tragen wir eine große soziale Verantwortung unseren Milchbauern gegenüber. Das bedeutet für uns, dass wir unseren Landwirten Planungssicherheit bieten müssen und möchten. Der Beschluss mit dem spätesten Ausschluss zum 01.01.2030 ist von unseren landwirtschaftlichen Gremien gefasst worden“, erklärt Schneider.

„Schwarzwaldmilch will und wird auch in den kommenden Jahren mit ambitionierten Zielen einen Beitrag zur verantwortungsvollen Milchwirtschaft leisten. Es gibt hier noch viele Potenziale, wir freuen uns auf den vor uns liegenden Weg, den wir gemeinsam mit den Milcherzeugern, Mitarbeitern und Verbrauchern gehen“, betont Schneider.