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Hochland Schmelzkäse feiert Comeback

Lebensmittel Praxis | 28. April 2020
Hochland: Schmelzkäse feiert Comeback
Bildquelle: Hochland

Zum siebten Mal in Folge vermeldete Hochland Absatzzuwächse. Prozentual am besten entwickelten sich Patros und Gervais in Deutschland. Absatzzahlen zu pflanzlichen Produkten nannte man hingegen nicht.

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Hochland mit ihrem Sitz im Allgäuer Heimenkirch bezifferte bei der heute online durchgeführten Jahrespressekonferenz ihren Umsatz für das vergangene Geschäftsjahr mit 1,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von rund sieben Prozent. Die Hochland-Gruppe blicke damit auf ein zufriedenstellendes Jahr 2019 zurück, so das Vorstandsmitglied Hubert Staub. Aktiv ist man in sieben Ländern mit 14 Werken und über 5.200 Mitarbeitern weltweit.

Zum siebten Mal in Folge konnte der Absatz wachsen. Insgesamt 378.000 Tonnen Schmelz-, Frisch,- Hart- und Schnitt-, Weich und Hüttenkäse sowie Feta und Kräuterquark konnte man verkaufen. Das entspricht einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Prozentual am besten entwickelten sich Patros und Gervais in Deutschland. Almette war gruppenweit stabil. Von der steigenden Nachfrage nach Frischkäse vor allem in Russland konnte die Marke aufgrund von Kapazitätsengpässen nicht in vollem Umfang profitieren. Mit dem Ausbau der Produktionsstätte soll sich dies aber ändern.

Besonders erfreulich, so Staub, sei die Entwicklung der Marke Hochland. Der Absatz sei hier um sieben Prozent gestiegen. In Deutschland könne man sogar zweistellig im Plus verzeichnen. Haupttreiber für dieses Wachstum sei das in Deutschland neu eingeführte Produkt „Hofkäse“ aus 100 Prozent Allgäuer Milch. Damit habe man sich im Segment Hart- und Schnittkäse zurückmeldet. Ebenfalls zur positiven Entwicklungen hätten Sandwich-Scheiben beigetragen. Schmelzkäse, mit dem die Erfolgsgeschichte von Hochland einst begann, liegt damit auch im Heimatmarkt wieder im Aufwind, freut sich Staub.

Das rasante Wachstum der Marke Simply V schließlich zeige, so Staub, dass Hochland die Zeichen der Zeit erkannt habe. Aber auch auf konkrete Nachfrage ließ man sich nicht in die Karten schauen: Wie groß Ab- und Umsatz in diesem Segment der pflanzlichen Hochland-Produkte ist, weiß man nur in Heimenkirch.

Was bekannt gegeben wurde, ist das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftigkeit. Das erhöhte sich um 24,7 Prozent auf 81,7 Millionen Euro. Die Umsatzrendite vor Steuer stieg auf 5,1 Prozent.