Mit der DFL habe es „einen Austausch“ gegeben, sagte Tönnies: „Die Entscheidung liegt nun bei der DFL. Wenn sie genug Test-Kapazitäten haben, stellen wir unsere anderen zur Verfügung.“ Das „Westfalen-Blatt“ berichtete über das konkrete Vorhaben. Ein Sprecher von Tönnies‘ Firma erklärte der Zeitung aus Bielefeld, man habe „für den Fall, dass ein Kapazitätsengpass in medizinischen Fachlaboren besteht“, auch Behörden oder eben den Laboren angeboten, die Kapazitäten zu nutzen. In seinem Labor seien 180.000 bis 200.000 Tests pro Monat umsetzbar, versicherte Tönnies. In jedem Fall seien dort Corona-Tests an Menschen möglich, auch wenn in seinem Labor sonst Schweineblut untersucht wird. „Das ist kein Problem“, versicherte Tönnies: „Das System ist dasselbe.“ Natürlich werde sein Unternehmen dafür aber mit Human-Medizinern zusammenarbeiten. Geld verdienen wolle er damit in dieser Notsituation nicht, versicherte der 63-Jährige.
Tönnies Will in Labor Corona-Tests durchführen
Clemens Tönnies (Mitte) möchte in seinem Firmenlabor künftig Corona-Tests durchführen lassen. Seine Unterstützung bietet der Fleischfabrikant und Aufsichtsratschef des Bundesligisten FC Schalke 04 sowohl der Deutschen Fußball Liga (DFL) als auch medizinischen Fachlaboren an.
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