So leidet die konjunktursensible Klebstoffsparte unter der derzeitigen Schwäche der Automobilindustrie. Das Haut- und Haarpflegegeschäft kämpft weiter mit dem hohen Wettbewerbsdruck insbesondere in Westeuropa. Die Jahresprognose bestätigte der Konzern. Der Umsatz stieg zwar leicht um 0,8 Prozent auf rund 5,1 Milliarden Euro, jedoch profitierte Henkel von positiven Währungseffekten und Zukäufen. Aus eigener Kraft sanken die Erlöse um 0,3 Prozent. Unter dem Strich verdienten die Düsseldorfer mit 556 Millionen Euro 9,4 Prozent weniger. Bei der Klebstoffsparte konnten gute Geschäfte mit Konsumenten, Handwerk und Bau die Schwäche im Automobilsektor nicht ausgleichen. Ebenfalls schwächer entwickelte sich das Geschäft mit Haar- und Körperpflege. Der Konkurrenzdruck insbesondere in Westeuropa hält weiter an, zudem belastete der anhaltende Abbau von Lagerbeständen in China das Ergebnis. Einzig die Wasch- und Reinigungsmittelsparte konnte mit Zuwächsen aufwarten.
Henkel Konjunkturschwäche belastet Konzern
Der Gewinn des Konsumgüterkonzerns Henkel ist im dritten Quartal gesunken. Ein schwieriges Marktumfeld sowie Investitionen in Marken und Digitalisierung belasteten das Ergebnis, wie der Hersteller mitteilte.
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