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BVE Deutschland stabil, starker Export

Lebensmittel Praxis | 07. März 2018
BVE: Deutschland stabil, starker Export

Bildquelle: Schott

Im Dezember 2017 erzielte die deutsche Ernährungsindustrie einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro und erreichte damit ein Wachstum um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Preisbedingt war der Absatz für Lebensmittel um 0,6 Prozent geringer als im Dezember 2016. Positiv entwickelte sich dagegen das Exportgeschäft, in dem ein Umsatz von 4,8 Milliarden Euro erwirtschaftet wurde. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Zuwachs von 1,4 Prozent, meldet die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).

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Das Umsatzwachstum und der konjunkturelle Aufschwung setzten für die Unternehmen Anreize die Produktion von Lebensmitteln zu verstärken. Verglichen mit dem Vorjahr erhöhte sich der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex um 2,2 Prozent.

Der Ausblick sei durchwachsen, so der BVE zum monatlich erscheinenden ifo-Geschäftsklimaindex, der als Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie gewertet wird. Im Februar 2018 waren die Unternehmen der Ernährungsindustrie zurückhaltender als im Vormonat und Vorjahr in ihrer Beurteilung und den Erwartungen an die Geschäftslage, dennoch konnte das Geschäftsklima sein positives Vorjahresniveau halten. Die verschiedenen Indikatoren der Unternehmensbefragung entwickelten sich durchwachsen. Während beispielsweise die Erwartungen der Unternehmen an die Verkaufspreise oder das Exportgeschäft zurückhaltender waren, wurde die Entwicklung der Produktion und der Auftragsbestände positiver bewertet.

Konsumklima und Verbraucherpreise: Im Februar stieg das Konsumklima um 0,2 auf 11,0 Punkte. Die leicht gedämpften Erwartungen an Konjunktur und Einkommen werden durch die guten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt gestützt. Dadurch sind die Verbraucher weiter bereit qualitativ hochwertige Lebensmittel zu konsumieren und dafür auch mehr Geld zu bezahlen. Im Januar stiegen die Preise für Lebensmittel um 0,8 Prozent zum Vormonat bzw. um 2,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Währenddessen reduzierten sich die Verbraucherpreise im Vormonatsvergleich um 0,7 Prozent und damit um 1,6 Prozent über dem Vorjahresniveau.