Obst und Gemüse mit optischen Mängeln wird künftig deutschlandweit Bestandteil des Bio-Sortiments von Rewe-Discounter Penny sein. „Bio- Landwirte sollen künftig auch äußerlich nicht perfekte Ware in den Handel bringen können“, erklärt Jan Kunath, Vorstand der Rewe Group und Vorstandsvorsitzender von Penny, die Idee des Projekts „Bio- Helden“. Da die Optik keinen Einfluss auf die Qualität der Ware habe, gelte es, beim Kunden ein Umdenken einzuleiten. Dazu werden Produkte mit Schönheitsfehlern den Packungen der Eigenmarke Naturgut beigemischt. Für jedes Produkt gebees eine Höchstzahl an Bio-Helden pro Packung. Ziel sei es, einen Beitrag zur Wertschätzung von Lebensmitteln und gegen Lebensmittelverschwendung zu setzen.
Bio-Helden Krumme Dinger
Zitronen mit grünen Flecken, krumme Möhren und Gurken, Kartoffeln mit Knubbeln, Äpfel mit Punkten auf der Schale:
Das könnte Sie auch interessieren
Supermarkt des Jahres 2026
LP international - Nachrichten
-
SchwedenOatly hebt Wachstumsprognose deutlich anOatly schreibt im zweiten Quartal 2026 erstmals seit Jahren ein positives bereinigtes EBITDA und wächst zweistellig – vor allem in Europa. Der Konzern erhöht deshalb seine Jahresprognose kräftig. Doch nicht alle Regionen laufen gleich gut.
-
NiederlandePreise für Pommes-Kartoffeln schießen in die HöheDürre und Hitze lassen die Preise für Pommes-Kartoffeln in den Niederlanden explodieren. Binnen einer Woche kletterten die Notierungen von zwei auf bis zu 15 Euro pro 100 Kilogramm.
-
ItalienNestlé Purina baut für 530 Millionen Euro ein neues Werk in ItalienDer Tiernahrungshersteller Nestlé Purina investiert mehr als eine halbe Milliarde Euro in eine neue Fabrik für Nassfutter im italienischen Mantua. Ab 2029 soll dort Super-Premium-Nahrung für Katzen und Hunde vom Band laufen. Allein das Segment Katzen-Nassfutter wuchs in Europa zuletzt um 8 Prozent.
Viel gelesen in Hersteller
-
So entsteht...Rund 100 Qualitätskontrollen bis ins Regal – der aufwendige Herstellungsprozess einer Gesichtscreme -
Salzige und herzhafte SnacksNüsse im Proteinboom – wo Vollsortimenter noch Potenzial verschenken -
Interview mit Mintel-Analystin„Texturwechsel haben großes Marktpotenzial“ – welche internationalen Nusstrends nach Deutschland kommen -
FleischalternativenErsatzprodukte bleiben spannend – auch weil neue Regeln das Geschäft verändern
Im Heft
Hersteller
-
CEO im InterviewVom Neustart zum Wachstum – Biovegan peilt 30 Millionen Euro Umsatz an -
FleischalternativenErsatzprodukte bleiben spannend – auch weil neue Regeln das Geschäft verändern -
HIT 2026Handelsbefragung – das sind die innovativsten Produkte und Marken im Lebensmittelhandel -
Interview mit Mintel-Analystin„Texturwechsel haben großes Marktpotenzial“ – welche internationalen Nusstrends nach Deutschland kommen -
Salzige und herzhafte SnacksNüsse im Proteinboom – wo Vollsortimenter noch Potenzial verschenken -
So entsteht...Rund 100 Qualitätskontrollen bis ins Regal – der aufwendige Herstellungsprozess einer Gesichtscreme
Warenkunde
-
ProduktwissenFranciacorta – die italienische Premium-Alternative zu ChampagnerDer italienische König des Schaumweins entsteht durch Flaschengärung. Den Franciacorta herzustellen, erfordert viel Handarbeit.
-
ProduktwissenVon Golden bis Very Dark – wie der Erntezeitpunkt den Geschmack von Ahornsirup prägtKanadas „flüssiges Gold“ macht Pfannkuchen oder Desserts zur Delikatesse. Der aromatische Sirup kann aber mehr als nur Süße.
Nachhaltigkeit
Personalien Hersteller
Im Gespräch - Hersteller
-
Famila-Warenhausleiter im Interview„Traditionelle Angebote sind erfolgreich“ – warum Klassiker zur WM den Unterschied machenOliver Wagner vom Famila-Warenhaus in Neustadt setzt zur Fußball-WM vor allem auf bewährte Sortimente statt teurer Aktionen – und erklärt, warum zu viel Event schnell zum Verlustgeschäft wird.
-
Ritter Sport„Nachhaltigkeit ist ein Marathon, kein Sprint“Mehr Nachhaltigkeit beim Kakao und bei anderen Zutaten ‒ das ist das Ziel der Schokoladenhersteller. Viel wurde bereits erreicht, doch es bleibt noch einiges zu tun. Benno Mauerhan spricht über Nachhaltigkeit, sein erstes Jahr als DACH-Chef und horrende Kakaopreise.