Schlankere Vertriebsstruktur Kaufland schafft Regionen ab, Manager müssen gehen

Kaufland stellt seine Vertriebsstruktur um. Die bisherigen Regionen werden aufgelöst. Deren bisherige Geschäftsleiter verlassen das Unternehmen, wie die Schwarz-Tochter mitteilte.

Donnerstag, 05. Februar 2026, 11:40 Uhr
Manuel Glasfort
Kaufland betreibt nach eigenen Angaben rund 1.600 Filialen in acht Ländern Europas, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Bildquelle: Kaufland

Kaufland richtet seine Vertriebsstruktur neu aus. Die bisherigen Vertriebsgebiete Süd, Ost und West fallen weg. Die Lidl-Schwester bestätigte entsprechende Berichte auf Anfrage der Lebensmittel Praxis. Zudem gebe es künftig weniger Vertriebsebenen und Führungskräfte.

Die bisherigen Geschäftsleiter der Regionen Nicole Krauss (Vertriebsgebiet Süd), Ralph Zill (Vertriebsgebiet Ost) und Martin Pralow (Vertriebsgebiet West) haben im Zuge der Zentralisierung das Unternehmen „im gegenseitigen Einvernehmen“ verlassen, wie Kaufland weiter betont. Auch die darunterliegende Geschäftsführerebene werde verkleinert. So soll es zukünftig neun statt bisher 16 Geschäftsführer geben. 

Zudem werde Gerhard Kunkel als Geschäftsführer Logistik die Logistikstandorte in Deutschland leiten, teilte Kaufland weiter mit. Die Geschäftsführer berichteten künftig direkt an Heiko Koch. Erst im vergangenen Sommer hatte der damals 46-Jährige im Zuge eines größeren Führungsumbaus die neu geschaffene Position Geschäftsleiter Regionen übernommen. Zuvor war Koch bei Kaufland Geschäftsleitungsvorsitzender in Tschechien.

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