Die Drogeriekette dm hat eine Versand-Apotheke gestartet. Kunden können ab sofort rezeptfreie, apothekenpflichtige Produkte sowie apothekenexklusive Artikel online und in der dm-App bestellen, teilte das Unternehmen mit. Die Versand-Apotheke trägt den Namen dm-med.
Das Sortiment umfasst rund 2.500 apothekenpflichtige Arzneimittel, apothekenexklusive Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine sowie knapp 1.000 Produkte aus dem Bereich Dermokosmetik, wie dm mitteilte. Zu den Kategorien zählen unter anderem Schmerztherapie, apothekenpflichtige Nahrungsergänzung, Grippemittel und Frauengesundheit. Kunden können Produkte aus der Versand-Apotheke gemeinsam mit Artikeln aus dem Drogeriesortiment bestellen. Die Lieferung erfolgt den Angaben zufolge in der Regel in einer Sendung, wahlweise nach Hause oder an eine Abholstation im dm-Markt.
Der Versand erfolgt aus dem tschechischen Bor, wo sich auch die Präsenzapotheke befindet. Dort gewährleisten die Mitarbeiter von dm-med die Qualität und Sicherheit der Bestellungen, wie das Unternehmen mitteilte. Bei Fragen stehen deutschsprachige Apotheker sowie pharmazeutisch-technische Assistenten im Kundenservice zur Verfügung. Auch bei dm-med gilt die Dauerpreisgarantie des Unternehmens.
dm-Geschäftsführung sieht Gesundheitsmarkt als Wachstumsfeld
„Gesundheitsvorsorge muss zeitlich, finanziell und logistisch niederschwellig sein, und sie muss ins Leben der Menschen passen“, zitierte dm den Geschäftsführer für das Ressort Marketing und Beschaffung, Sebastian Bayer, in der Mitteilung. Der Vorsitzende der dm-Geschäftsführung, Christoph Werner, erklärte: „Der Gesundheitsmarkt in Deutschland ist stark reguliert. Wenn wir weiterhin ein relevanter Anbieter von Gesundheitsprodukten sein und den Kundenwünschen in diesem Bereich entsprechen wollen, können wir unsere Sortimentskompetenz nur ausweiten, indem wir mit einer Versand-Apotheke kooperieren.“
Bereits seit Anfang August bietet dm in ausgewählten Märkten Gesundheitsdienstleistungen an. Mit den Partnern Aware Health, Skleo Health und dermanostic können Kunden Blutanalysen, Augenscreenings sowie Hautzustands- und Hauttypanalysen durchführen lassen, wie das Unternehmen mitteilte. Nach eigenen Angaben zeigt eine Sempora-Studie, dass fast 70 Prozent der Bürger apothekenpflichtige Produkte auch bei dm kaufen würden.


