Der Schnelllieferdienst Flink hat eine Auswertung der Einkaufsgewohnheiten in deutschen Städten vorgelegt. Die Analyse zeigt deutliche regionale Unterschiede beim Lebensmitteleinkauf.
Hamburg sticht bei Bio-Produkten hervor
Laut der Auswertung bestellen die Heidelberger am meisten Gemüse und Obst. „Heidelberg ist eine echte Überraschung“, meint Bernhard Selders, Leiter für Lieferantenmanagement und Einzelhandelsmedien bei Flink. München und Stuttgart folgen dicht dahinter, was auf ein Süddeutschland-Phänomen hindeutet.
Hamburg sticht bei Bio-Produkten hervor. Mehr als 63 Prozent aller Bestellungen in der Hansestadt enthalten mindestens ein Bio-Produkt. Die Stuttgarter bestellen am meisten Mineralwasser - 19,6 Prozent aller Aufträge dort enthalten Wasser.
Nord-Süd-Gefälle bei Süßigkeiten, Ost-West-Teilung bei Fleisch
Ein Nord-Süd-Gefälle zeigt sich beim Süßigkeitenkonsum: Oldenburg, Kiel und Bielefeld führen das Ranking an, während Frankfurt am Main den letzten Platz belegt. Beim Fleischkonsum offenbart sich eine Ost-West-Teilung: Die Magdeburger, Potsdamer und Chemnitzer bestellen am wenigsten Fleisch, während die Mainzer und Fürther am meisten ordern.
In Kiel enthalten 56,7 Prozent aller Bestellungen Limonaden. Die Berliner bestellen am häufigsten Proteinprodukte. Basierend auf allen Kategorien nennt Flink Heidelberg, Hamburg und Stuttgart als die „gesündesten Städte“, während Kiel, Oldenburg und Bielefeld als „Naschkatzen-Städte“ bezeichnet werden.
Die Auswertung basiert auf den Bestelldaten des Lieferdienstes. Flink bezeichnet sich selbst als „Deutschlands führender Schnelllieferdienst“.
