Der Drogeriemarkt dm und der Palettenpooling-Anbieter Chep haben eine europaweite Aktion mit wiederverwendbaren Verkaufsdisplays gestartet. Die Displays kommen in mehr als 2.100 dm-Filialen in Deutschland sowie in mehreren europäischen Ländern zum Einsatz, wie Chep mitteilte.
Die Displays bestehen nach Angaben von Chep zu über 80 Prozent aus recyceltem Kunststoff. Das Unternehmen liefert für die Aktion 46.000 wiederverwendbare Displayböden in mehreren Wellen. Daraus entstehen 9.200 Displays für Sonnenpflegeprodukte der dm-Eigenmarke Sundance.
„Die Ressourcen zu schonen ist fest in unserer Unternehmensstrategie verankert“, erklärte Dagmar Glatz, Leiterin des Teams ökologische Nachhaltigkeit bei dm, in der Mitteilung. Mit dem Mehrweg-System könne dm den Kartonageverbrauch reduzieren und CO₂-Emissionen vermeiden.
Chep meldet deutliche Umweltvorteile
Die Displays reduzieren laut Chep im Vergleich zu herkömmlichen Kartondisplays den Verpackungsmüll um 57 Prozent und die CO₂-Emissionen um 34 Prozent. Pro Display entspreche dies bis zu 3,6 Kilogramm weniger Kartonabfall und rund 5,36 Kilogramm eingespartem CO₂. Die Displayböden werden nach ihrem Einsatz gereinigt, geprüft und wieder in den Umlauf gebracht.
Chep hatte die Displays bereits im Jahr 2023 in einem Praxistest bei dm eingeführt. Die positiven Rückmeldungen aus den Filialen zur einfachen Handhabung und zum stabilen Aufbau hätten den Ausschlag für die nun großflächige Umsetzung auch außerhalb Deutschlands gegeben, teilte das Unternehmen mit.
