Nach Pfennigpfeiffer-Übernahme Tedi beginnt mit Umgestaltung der Filialen

Der Discounter Tedi integriert derzeit 84 Filialen des ostdeutschen Einzelhändlers Pfennigpfeiffer in sein Unternehmen. Im März hatte das Bundeskartellamt der Übernahme zugestimmt. Tedi will sein Filialnetz in Europa mittelfristig auf 5.000 Standorte ausbauen.

Mittwoch, 14. Mai 2025, 09:56 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
Der vor allem in Ostdeutschland bekannte Discounter Pfennigpfeiffer verschwindet: Mehr als 80 Filialen wechseln das Logo zu Tedi. Das Sortiment bleibt vielerorts ähnlich. Bildquelle: Tedi

Der Discounter Tedi hat mit der Umgestaltung der 84 übernommenen Filialen des ostdeutschen Einzelhändlers Pfennigpfeiffer begonnen. Die Integration der Filialen und Mitarbeitenden laufe derzeit, so Tedi. Zum aktuellen Stand der Umgestaltung in den  einzelnen übernommenen Filialen wollte sich das Unternehmen nicht äußern.

Pfennigpfeiffer hatte mehr als 100 Filialen

Das Dortmunder Unternehmen hatte die Übernahme der Pfennigpfeiffer-Filialen im Dezember angekündigt. Im März stimmte das Bundeskartellamt dem Vorhaben zu.

Pfennigpfeiffer betrieb zuletzt Märkte in Sachsen, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Bayern. Der Schwerpunkt lag in Sachsen, wo 1993 auch der erste Markt bei Riesa eröffnet wurde. In der Vergangenheit unterhielt das Unternehmen mit Sitz in Landsberg in Sachsen-Anhalt mehr als 100 Filialen.

Tedi weiter auf Expansionskurs

Tedi verfolgt nach eigenen Angaben eine Expansionsstrategie. Der Discounter, der vor allem Haushalts- und Schreibwaren verkauft, betreibt derzeit mehr als 3.300 Filialen in Europa. Nach eigenen Angaben will das Unternehmen sein Filialnetz  mittelfristig auf 5.000 Standorte ausbauen. Die Übernahme der Pfennigpfeiffer-Filialen bezeichnete Tedi als bedeutenden Schritt beim Umsetzen dieser Strategie.

 

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