Testphase beendet Neues Rewe-Start-up vernetzt Händler und Lieferanten

Das Rewe-Lebensmittel-Start-up „Loql” startet nach einer erfolgreichen Testphase durch und lädt Landwirte und Lebensmittelproduzenten unter dem Leitbild „Lokale Lebensmittel auf jeden Teller“ zum Mitmachen bei dieser neuen Plattform ein. 

Donnerstag, 04. Juli 2024 - Handel
Thomas Klaus
Artikelbild Neues Rewe-Start-up vernetzt Händler und Lieferanten
Bildquelle: Getty Images

Nach einer längeren Testphase plant Rewe für sein Start-up „Loql” den schrittweisen Rollout in vielen Regionen. Die neue Plattform ist auf einen engen Schuterschluss von Händlern und lokalen Lieferanten ausgerichtet.

Thomas Vidic, Chief Technology Product Officer von Loql betont: „Der Antrieb für uns ist, die Abläufe rund um Bestellung und Vermarktung digital so einfach wie möglich zu machen. Dadurch haben unsere Nutzer mehr Zeit für die wesentlichen Tätigkeiten, wie die leidenschaftliche Herstellung der Lebensmittel.” 

Die Plattform bietet nach Angaben von Vidic eine unkomplizierte Bestellabwicklung, einfache Kommunikation und schnelle Vernetzungsmöglichkeiten per App und per Webportal. Viele verschiedene Nutzergruppen von Landwirten über Winzer, Bäcker und Imker bis hin zu Metzgern nutzen ihm zufolge Loql  bereits. Durch die App kommunizieren sie direkt mit Rewe-Märkten, wickeln ihre Bestellungen effizient ab und können digitale Vermarktungsmöglichkeiten nutzen.

Die Anbieter haben die Möglichkeit, ihre lokalen Produkte über Loql zu präsentieren und ihr Sortiment zu aktualisieren – und das unkompliziert per App oder Web. Die integrierte Suchfunktion ermöglicht es darüber hinaus, dass Rewe-Märkte in der Nähe gefunden und der Kontakt zu ihnen hergestellt wird. Für die Rewe-Kaufleute wiederum dient Loql als Einkaufshelfer, indem sie die gewünschten Produkte in ihren Warenkorb legen und bei dem Produzenten bestellen, aber auch selber neue Produzenten finden können.  

Die durchschnittliche Entfernung zwischen Produzenten und Abnehmern beträgt bei Bestellungen über die Plattform 20,3 Kilometer. Das erklärt Clemens Tsalikis, Chief Operating Officer von Loql. Rund zwei Drittel aller Bestellungen gingen darüber hinaus direkt an Landwirte. Bei den landwirtschaftlichen Betrieben sind Obst und Gemüse sowie Eier besonders beliebt. Aber auch Weingüter, Metzgereien, Brennereien und Imkereien sind bei Loql vertreten.

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