GfK-Studie Verbraucher sparen bei Weihnachtgeschenken

Laut den Ergebnissen einer GfK-Studie wollen sich rund 78 Prozent der Verbraucher die Weihnachtszeit trotz Krisen nicht verderben lassen. Dennoch müsse sich der Handel auf einen klaren Umsatzrückgang im Vergleich zu 2021 einstellen, so die Markforscher.

Donnerstag, 24. November 2022 - Handel
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Verbraucher sparen bei Weihnachtgeschenken
Bildquelle: First Christmas

Zwar trübten Inflation und Energiekrise die Weihnachtsstimmung bei den Konsumenten weniger als befürchtet, ein Drittel der Deutschen plane jedoch bei Geschenken zu sparen. Lediglich 48 Prozent der Deutschen, plane gleich viel in Weihnachtsgeschenke zu investieren wie im Jahr zuvor. Von rund 325 Euro, liege die durchschnittlich geplante Ausgabe für Geschenke pro Person nun bei 299 Euro.

Lebensmittel, Bekleidung, Bücher und Spielzeug sind dabei laut Gfk die häufigsten Geschenke. Mit 65 Prozent (2021: 61 Prozent) seien Lebensmittel und Getränke wie Pralinen, Wein oder Präsentkörbe wieder die beliebteste Geschenkekategorie. Zudem werde auch Nachhaltigkeit zu einem immer wichtigeren Entscheidungskriterium bei der Auswahl. Dieses Jahr wollen rund 56 Prozent der Schenkenden diesen Aspekt berücksichtigen.

Die GfK rechnet mit einem Umsatzvolumen von 17,9 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft des Einzelhandels 2022, dies würde einem Rückgang von 8 Prozent gegenüber den vorjährlichen 19,4 Milliarden Euro entsprechen. Dabei seien jedoch nicht nur die Geschenke von Sparbemühungen der Konsumenten betroffen. Rund 45 Prozent der Konsumenten wolle auch beim Weihnachtsessen sparen und 65 Prozent aufgrund der steigenden Energiekosten die Weihnachtsbeleuchtung reduzieren.

Der Anteil von Verbrauchern, die sich dieses Jahr nichts schenken wollen, bleibt laut Erhebung mit 12 Prozent stabil im Vergleich zu letztem Jahr. Männer seien mit durchschnittlich geplanten Ausgaben in Höhe von 332 Euro auch in diesem Jahr spendabler als Frauen mit 260 Euro. Wie im vergangenen Jahr planten Personen mit Kindern deutlich höhere Ausgaben (404 Euro) als Personen ohne Kinder (250 Euro).

Weihnachtseinkäufe werden zudem wieder etwas häufiger vor Ort getätigt. So wolle über ein Drittel (39 Prozent) der Konsumenten für die Einkäufe ins stationäre Geschäft gehen, während der Anteil der Online-Käufer für Geschenke von 62 Prozent 2021 auf 58 Prozent gesunken sei.

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