E-Commerce Allianz zur Entlastung der Paketdienste

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (BEVH) und der Verband der Deutschen Briefumschlag-Industrie (VDBF) wollen künftig enger zusammen arbeiten. Das Ziel der Kooperation: Künftig sollen online bestellte Waren mit geringem Gewicht und geeigneter Größe so verpackt werden, dass sie über die Briefdienste zugestellt werden können.

Mittwoch, 12. September 2018, 12:25 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty images

Aufgrund von Größe und Gewicht könnten heute rund 40 Prozent aller E-Commerce-Produkte in den heimischen Briefkasten zugestellt werden, so das Ergebnis einer aktuellen Studie, durchgeführt von der Post Corporation. Derzeit liege die Zustellquote in Deutschland jedoch noch deutlich unter 20 Prozent und selbst kleinteilige Einzelbestellungen würden häufig noch in zu großen Paketen verschickt, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Verbände.

Laut Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BEVH, findet der Warenbrief im E-Commerce viel Zuspruch. „Im Detail harmonieren aber die Maße der Sendungen zuweilen nicht mit den standardisierten Briefkasten-Öffnungen. Hier wollen wir auch gemeinsam auf die Industrie und die Immobilienwirtschaft zugehen, um künftig mit den Postdienstleistern mehr Sendungen zum Kunden zu bringen.“

Die Briefkastenzustellung biete dem Versender den Vorteil einer sicheren „nextday“ Zustellung auch bei Abwesenheit des Empfängers, argumentieren BEVH und VDBF.

Mit gegenseitigen Informationen und gemeinsamen Veranstaltungen sollen nun die Grundlagen für einen intensiven Dialog zwischen den Mitgliedern beider Verbände geschaffen werden.

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